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Studie: Mehrheit verankert Frauenförderung fest in der Organisation

Frau mit Tablet in einem Office
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Viele Unternehmen schaffen feste Zuständigkeiten für Gleichstellung, doch der Frauenanteil in der Digitalbranche bleibt niedrig. Der Girls’ Day soll Interesse wecken, während Firmen verstärkt auf strukturierte Förderung und klare Verantwortlichkeiten setzen.

Lesezeit ca. 1 Minute

Immer mehr Unternehmen in Deutschland verankern die Förderung von Frauen strukturell in ihren Organisationen. Eine aktuelle Untersuchung von Bitkom zeigt, dass entsprechende Zuständigkeiten inzwischen in der Mehrheit der Firmen fest etabliert sind.

Frauenförderung wird zur Managementaufgabe

In fast der Hälfte der Unternehmen liegt die Verantwortung für Gleichstellung direkt bei der Geschäftsführung oder dem Vorstand. Damit wird das Thema zunehmend als strategische Führungsaufgabe verstanden. In weiteren Unternehmen sind Personalabteilungen oder das mittlere Management eingebunden.

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Spezialisierte Rollen gewinnen an Bedeutung

Neben klassischen Führungsstrukturen setzen viele Unternehmen auf spezifische Funktionen: Gleichstellungsbeauftragte sind in mehr als einem Viertel der Firmen zuständig, Diversity-Beauftragte übernehmen diese Rolle in einem kleineren, aber wachsenden Anteil. Insgesamt verfügen rund 72 Prozent der Unternehmen über klar definierte Verantwortlichkeiten.

Girls’ Day als Impuls für Nachwuchs

Der bundesweite Aktionstag bietet Mädchen und jungen Frauen Einblicke in technische und digitale Berufe. Ziel ist es, frühzeitig Interesse zu wecken und langfristig mehr Frauen für IT- und Digitalberufe zu gewinnen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind.

Strukturen allein reichen nicht aus

Trotz organisatorischer Fortschritte bleibt der Frauenanteil in der Digitalbranche vergleichsweise gering. Experten betonen daher die Notwendigkeit zusätzlicher Maßnahmen wie konkrete Zielvorgaben, sichtbare Vorbilder sowie gezielte Weiterbildungs- und Förderprogramme.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass Unternehmen zunehmend Verantwortung übernehmen – gleichzeitig aber weiterer Handlungsbedarf besteht, um echte Chancengleichheit zu erreichen.

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