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H&M schließt Online-Outlet Afound wegen geringer Nachfrage

AFOUND Logo vor einem weiblichen Model
Foto: AFOUND, H&M Group

Key takeaways

H&M Group schließt das Online-Outlet Afound im Herbst 2024. Aufgrund mangelnder Nachfrage und veränderter Verkaufsstrategien der Marken wird die Plattform eingestellt. Mitarbeiter erhalten Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung.

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Die H&M Group wird im Herbst 2024 ihr Online-Outlet Afound schließen. Grund dafür sei eine unzureichende Nachfrage, wie das Unternehmen mitteilte. Afound wurde 2018 gegründet und bot stark reduzierte Mode und Lifestyle-Produkte an, darunter auch Kollektionen der H&M Group. Die Plattform ermöglichte Kunden, preisreduzierte Artikel aus vergangenen und aktuellen Kollektionen zu erwerben.

In einer offiziellen Erklärung betonte H&M, dass regelmäßig Projekte und Markeninitiativen überprüft werden, um die wirtschaftliche Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern. „Bei der Bewertung der aktuellen Position von Afound sehen wir nicht genügend Nachfrage, was auch darauf zurückzuführen ist, dass Marken zunehmend ihre eigenen Kanäle für den Verkauf nutzen, um die Kundenbeziehungen zu stärken“, heißt es in der Stellungnahme.

Die Abwicklung von Afound soll in den kommenden Monaten schrittweise erfolgen. H&M kündigte an, die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, innerhalb oder außerhalb des Konzerns neue berufliche Perspektiven zu finden. Zudem hob das Unternehmen hervor, dass Afound trotz der Schließung wertvolle Einblicke und Erkenntnisse geliefert habe, die zukünftig genutzt werden sollen.

Mit der Entscheidung zieht H&M eine Plattform vom Markt zurück, die ursprünglich das Ziel hatte, im Off-Price-Segment neue Akzente zu setzen. Das Projekt endete jedoch angesichts des geänderten Kundenverhaltens und der steigenden Bedeutung von markeneigenen Verkaufswegen verfrüht.

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