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Studie: Gesunde Produkte im Fokus – aber nur zum fairen Preis

Ernaehrung LEH Lebensmittel
Foto: Kaboompics / Pexels

Key takeaways

Eine Umfrage von Shopfully zeigt: Zwei Drittel der Deutschen achten beim Einkauf auf gesunde Produkte. Supermärkte bleiben dabei erste Anlaufstelle, doch Preisaufschläge stoßen auf Zurückhaltung. Produktversprechen wie „bio“ oder „ohne Zusatzstoffe“ beeinflussen die Kaufentscheidung deutlich.

Lesezeit ca. 1 Minute

Immer mehr Verbraucher in Deutschland legen Wert auf gesunde, natürliche und biologische Produkte – vor allem bei Lebensmitteln. Eine aktuelle Studie von Shopfully und YouGov belegt: 63 Prozent achten beim Einkauf gezielt auf gesundheitsbezogene Produkteigenschaften. Körperpflege- und Haushaltsprodukte spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Preissensibilität als Hemmschwelle

Trotz des zunehmenden Interesses an gesundem Konsumverhalten ist die Zahlungsbereitschaft begrenzt. 40 Prozent der Befragten würden bis zu zehn Prozent mehr für natürliche oder biologische Produkte zahlen, nur 15 Prozent wären bereit, bis zu 25 Prozent draufzulegen. Ein Drittel lehnt hingegen jeglichen Aufpreis ab. Damit wird deutlich: Die Preissensibilität bleibt hoch – auch bei wohlmeinenden Absichten.

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Einfluss von Claims und Verkaufsumfeld

Bezeichnungen wie „bio“, „ohne Zusatzstoffe“ oder „natürliche Inhaltsstoffe“ wirken sich deutlich auf die Kaufentscheidung aus. Über die Hälfte der Konsumenten gibt an, durch solche Produktversprechen beeinflusst zu werden. Besonders im Supermarkt zeigen sich die Effekte: 69 Prozent der Deutschen kaufen gesunde Produkte bevorzugt dort. Fachgeschäfte wie Bioläden erreichen 25 Prozent, Online-Shops liegen abgeschlagen bei 16 Prozent.

Julian Klein, Country Manager Germany bei Shopfully, sieht darin klare Handlungsempfehlungen: „Wer im Handel erfolgreich sein will, muss Vertrauen schaffen und den gesundheitlichen Nutzen verständlich kommunizieren – und zwar dort, wo die Kunden tatsächlich einkaufen: im Supermarkt.“

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