Die österreichische Sportartikelkette Hervis stellt ihr internationales Geschäft neu auf und trennt sich von mehreren Auslandsmärkten. Künftig will sich das Unternehmen vollständig auf Österreich konzentrieren.
Verkauf der Auslandstöchter abgeschlossen
Hervis hat laut Medienberichten seine Tochtergesellschaften in Deutschland, Slowenien und Kroatien an einen privaten Investor veräußert. Die operative Kontrolle geht mit sofortiger Wirkung auf den neuen Eigentümer über. Details zum Käufer sowie zum Kaufpreis wurden nicht veröffentlicht. Insgesamt umfasst die Transaktion 43 Standorte in den drei Ländern.
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Strategische Neuausrichtung unter neuen Eigentümern
Der Schritt ist Teil eines umfassenden Umbaus des Unternehmens. Erst Anfang des Jahres hatte Spar Österreich die Kette an die Quantum Investment Holding verkauft. Hinter dem Investor stehen unter anderem Branchenkenner aus dem Sport- und Sneakerhandel, darunter der Snipes-Gründer Sven Voth. Bereits zuvor waren andere Auslandsgesellschaften an internationale Handelsunternehmen abgegeben worden.
Fokus auf den Heimatmarkt Österreich
Mit dem Rückzug aus dem Ausland bündelt Hervis künftig seine Ressourcen im heimischen Markt. Ziel ist es, Managementkapazitäten und Investitionen gezielt einzusetzen, um die Position in Österreich zu stärken. Die Entscheidung markiert den Abschluss einer strategischen Überprüfung des internationalen Geschäfts.
Weitere Entscheidungen stehen bevor
Die Neuausrichtung ist jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Aktuell wird auch das Österreich-Geschäft weiter analysiert. Konkrete Maßnahmen und strategische Entscheidungen sollen in den kommenden Monaten folgen.
Konsolidierung im Sporthandel setzt sich fort
Der Schritt von Hervis zeigt den anhaltenden Konsolidierungsdruck im europäischen Sportartikelhandel. Unternehmen reagieren zunehmend mit Fokussierung auf Kernmärkte und effizientere Strukturen, um sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu behaupten.


