ANZEIGE

ANZEIGE

HORNBACH wächst trotz schwacher Baukonjunktur und gewinnt Marktanteile

Hornbach Baumarkt mit LKWs
Foto: Hornbach

Key takeaways

HORNBACH steigert im Geschäftsjahr 2025/26 seinen Umsatz trotz schwacher Baukonjunktur und gewinnt Marktanteile in Europa. Während das Baumarktgeschäft wächst, bleibt das Ergebnis durch steigende Kosten belastet und der Baustoffhandel unter Druck.

Lesezeit ca. 2 Minuten

HORNBACH hat das Geschäftsjahr 2025/26 trotz eines herausfordernden Marktumfelds erfolgreich abgeschlossen. Der Baumarktkonzern konnte laut Jahresbericht seinen Umsatz steigern und seine Marktposition in Europa weiter ausbauen, während das Ergebnis durch steigende Kosten unter Druck blieb.

Umsatzwachstum trotz schwacher Nachfrage

Der Konzernumsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025/26 um 3,8 Prozent auf 6,43 Milliarden Euro. Auch im vierten Quartal setzte sich das Wachstum fort, obwohl das Konsumumfeld in vielen europäischen Märkten weiterhin schwach war.

Treiber dieser Entwicklung war vor allem das Baumarktgeschäft, das den Großteil der Erlöse ausmacht und erneut zulegen konnte.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Baumarkt-Segment als Wachstumsmotor

Der Teilkonzern HORNBACH Baumarkt steigerte seinen Umsatz um 4,0 Prozent und gewann weitere Marktanteile in mehreren europäischen Ländern. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft außerhalb Deutschlands.

Die Kundenfrequenz stieg deutlich, während auch die Flächenproduktivität weiter zulegen konnte. Neue Standorte und eine verbesserte Marktposition trugen zusätzlich zum Wachstum bei.

Online-Geschäft gewinnt weiter an Bedeutung

Auch der digitale Vertrieb entwickelte sich positiv. Der Online-Umsatz wuchs um über 7 Prozent und machte mittlerweile rund 12,7 Prozent des Gesamtumsatzes im Baumarktsegment aus.

Die Verzahnung von stationärem Handel und E-Commerce bleibt damit ein zentraler Bestandteil der Strategie.

Baustoffhandel bleibt unter Druck

Im Gegensatz dazu entwickelte sich die HORNBACH Baustoff Union schwächer. Der Umsatz ging leicht zurück, was vor allem auf die anhaltende Krise im deutschen Bausektor zurückzuführen ist.

Die schwache Nachfrage nach Baustoffen belastet weiterhin das Geschäft in diesem Segment.

Ergebnis durch Kosten belastet

Das bereinigte EBIT lag mit 264,7 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Steigende Personalkosten sowie höhere Ausgaben für Betrieb, Instandhaltung und IT konnten durch das Umsatzwachstum nur teilweise kompensiert werden.

Die EBIT-Marge blieb entsprechend leicht unter dem Vorjahreswert.

Stabile Handelsspanne stützt Profitabilität

Positiv wirkte sich die stabile Handelsspanne aus, die auf dem Niveau des Vorjahres blieb. Das Wachstum des Rohertrags konnte die gestiegenen Kosten weitgehend ausgleichen und sorgte für eine insgesamt stabile Ergebnisentwicklung.

Expansion und Investitionen in Wachstum

Im abgelaufenen Geschäftsjahr eröffnete HORNBACH mehrere neue Standorte in Europa und investierte gezielt in die Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells.

Die Expansion soll auch künftig fortgesetzt werden, unter anderem mit geplanten Markteintritten in neue Länder.

Strategie zahlt sich aus

HORNBACH setzt weiterhin auf eine Kombination aus stationärem Handel, Online-Angeboten und einer starken Ausrichtung auf Projekt- und Profikunden.

Diese Strategie erweist sich insbesondere in einem volatilen Marktumfeld als stabilisierender Faktor und ermöglicht es dem Unternehmen, kontinuierlich Marktanteile zu gewinnen.

Ausblick: Stabilität in unsicheren Zeiten

Trotz anhaltender Herausforderungen im Konsum- und Bausektor sieht sich HORNBACH gut aufgestellt. Das Unternehmen profitiert von seiner breiten europäischen Präsenz und einer klaren operativen Ausrichtung.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich das Umsatzwachstum fortsetzen lässt und wie sich die Kostenentwicklung weiter auf die Profitabilität auswirkt.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored