Die HORNBACH Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit soliden Ergebnissen abgeschlossen und bestätigt ihre robuste Marktposition. Trotz steigender Kosten konnte das Unternehmen Umsatz und operative Stabilität sichern und blickt vorsichtig optimistisch auf weiteres Wachstum.
Umsatz wächst trotz anspruchsvollem Umfeld
Der Nettoumsatz der HORNBACH Gruppe stieg laut Pressemitteilung im Geschäftsjahr 2025/26 um 3,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Besonders der Teilkonzern HORNBACH Baumarkt trug mit einem Plus von 4,0 Prozent wesentlich zu dieser Entwicklung bei.
Das Wachstum wurde sowohl durch stationäre Märkte als auch durch den Onlinehandel getragen. Letzterer legte deutlich zu und erreichte einen Anteil von über zwölf Prozent am Gesamtumsatz.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Ergebnis bleibt stabil trotz steigender Kosten
Das bereinigte EBIT lag mit 264,7 Millionen Euro nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Belastend wirkten vor allem gestiegene Personal- sowie Betriebs- und IT-Kosten.
Gleichzeitig konnte die Gruppe durch ein verbessertes Sortiment und positive Mixeffekte den Rohertrag steigern und so einen Großteil der Kostensteigerungen kompensieren.
Marktanteile in Europa weiter ausgebaut
HORNBACH konnte seine Marktanteile in mehreren europäischen Ländern weiter erhöhen. Besonders in Deutschland und wichtigen Auslandsmärkten setzte sich der positive Trend fort.
Die Kombination aus preisorientierter Strategie und stabiler Positionierung im DIY-Markt stärkt die Wettbewerbsfähigkeit auch in einem herausfordernden Konsumumfeld.
Expansion und vorsichtiger Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2026/27 plant HORNBACH weiteres Wachstum, unter anderem durch neue Standorte und Investitionen in Digitalisierung. Gleichzeitig bleibt der Ausblick angesichts geopolitischer Unsicherheiten vorsichtig.
Das Unternehmen erwartet einen Umsatz auf oder leicht über Vorjahresniveau sowie ein operatives Ergebnis in ähnlicher Größenordnung. Eine stabile Dividende unterstreicht die langfristige Kontinuität der Strategie.




