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Drohende Insolvenz: H&S setzt auf Schutzschirm zur Sanierung

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Foto: schuhgalerie.shop

Key takeaways

Die H&S Schuhhandelsgesellschaft mit 15 Filialen hat ein Schutzschirmverfahren zur Sanierung eingeleitet. Die Geschäftsführung bleibt im Amt, unterstützt von einer Sanierungsexpertin. Ursachen der Krise sind unter anderem gestiegene Kosten und schwache Konsumlaune.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die H&S Schuhhandelsgesellschaft mbH aus Laufach hat am Amtsgericht Aschaffenburg ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt, das bereits am 1. August genehmigt wurde. Ziel ist die wirtschaftliche Stabilisierung des Unternehmens, das derzeit 15 Filialen betreibt.

Betrieb läuft weiter, Löhne gesichert

Das Management unter Eike Schmidt und Oliver Hauk führt H&S weiter und wird von Sanierungsexperten unterstützt. Die laut Shoe Biz etwa 82 Mitarbeiter wurden über die Lage informiert. Ihre Gehälter sind bis Ende Oktober über das Insolvenzgeld abgesichert. Ab November will das Unternehmen die Lohnzahlungen selbst übernehmen. Geschäftsführer Schmidt betont, der Geschäftsbetrieb bleibe für Kunden und Mitarbeiter unverändert.

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Sanierung mit Perspektive

Schon vor der Antragstellung hatte H&S, Sanierungsmaßnahmen ergriffen, die erste positive Effekte zeigen. Der eingeschlagene Kurs werde nun fortgesetzt. Die Beteiligten äußerten sich optimistisch über die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Hintergründe der Krise

Als Hauptursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt das Unternehmen stark gestiegene Kosten für Energie, Personal und Mieten sowie das Ausbleiben des erwarteten Nach-Corona-Booms. Zudem machen sich Konsumzurückhaltung und Altlasten aus pandemiebedingten Krediten bemerkbar.

Ein etabliertes Handelsunternehmen

H&S ist auf den Vertrieb hochwertiger Markenschuhe spezialisiert. Zum Filialnetz zählen unter anderem fünf Schuh-Galerien sowie Markenstores von Gabor, Rieker, Skechers und Tamaris. Seit 2015 verfolgt H&S eine Omnichannel-Strategie zur Verknüpfung von stationärem Handel und Online-Vertrieb.

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