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Wirtschaft: ifo Geschäftsklima startet verhalten ins Jahr 2026

Arbeiter auf einer Baustelle
Foto: Yuri Kim / Pexels

Key takeaways

Der ifo Geschäftsklimaindex bleibt im Januar 2026 stabil bei 87,6 Punkten. Während die Industrie und der Handel mit verbesserter Lage und positiveren Erwartungen auffallen, trübt sich das Klima im Dienstleistungssektor ein. Der Bau startet verhalten optimistisch ins neue Jahr, bleibt aber in Teilen angespannt.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt zum Jahresauftakt 2026 verhalten. Der ifo Geschäftsklimaindex stagnierte im Januar bei 87,6 Punkten. Während sich die Einschätzungen zur aktuellen Lage leicht verbesserten, blickten viele Unternehmen skeptischer in die Zukunft. Insgesamt fehlt es dem Jahresstart an konjunkturellem Schwung.

Industrie mit überraschendem Plus

Im Verarbeitenden Gewerbe zeigte sich eine spürbare Verbesserung. Die Unternehmen äußerten sich zufriedener über ihre laufenden Geschäfte und auch der Ausblick hellte sich auf. Allerdings sank die Kapazitätsauslastung leicht auf 77,5 Prozent – sie liegt damit weiter unter dem langjährigen Durchschnitt von 83,2 Prozent.

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Schwäche im Dienstleistungssektor

Gegenläufig entwickelte sich das Geschäftsklima im Dienstleistungsbereich. Die aktuelle Lage wurde schlechter bewertet, und auch die Erwartungen trübten sich weiter ein. Besonders negativ fiel die Stimmung in der Logistik aus – dort sanken sowohl Auftragsbestand als auch Geschäftserwartungen. Auch im Tourismussektor zeigte sich ein deutlicher Rückgang.

Handel und Bau mit positiven Signalen

Der Handel verzeichnete im Januar einen deutlichen Anstieg des Geschäftsklimaindex. Sowohl Einzel- als auch Großhändler berichteten von einer besseren Lagebeurteilung und einer weniger pessimistischen Erwartungshaltung. Dennoch bleiben die Werte beider Bereiche unter ihren historischen Mittelwerten.

Auch das Bauhauptgewerbe startete mit Zuversicht ins neue Jahr. Ausschlaggebend war eine bessere Einschätzung der aktuellen Lage. Die Erwartungen blieben allerdings unverändert. Besonders im Hochbau zeigt sich die Auftragslage weiterhin angespannt.

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