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Geschäftsklima trübt sich ein: ifo-Index sinkt im November leicht

Bauarbeiter neben der Schaufel eines Baggers
Foto: Nicholas Lim / Pexels

Key takeaways

Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November leicht auf 88,1 Punkte gesunken. Während sich die Lageeinschätzungen leicht verbesserten, nahmen die Erwartungen deutlich ab. Besonders das Verarbeitende Gewerbe und der Einzelhandel zeigen sich skeptisch. Der Dienstleistungssektor bleibt stabil, mit positiven Impulsen im Tourismus.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November 2025 erneut verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank leicht von 88,4 auf 88,1 Punkte. Ausschlaggebend waren vor allem pessimistischere Erwartungen der Unternehmen. Ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich hingegen marginal. Insgesamt bleibt die Hoffnung auf eine rasche wirtschaftliche Erholung gedämpft.

Industrie und Handel mit skeptischem Ausblick

Im Verarbeitenden Gewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima merklich. Besonders die Erwartungen für die kommenden Monate wurden skeptischer bewertet. Gleichzeitig nahm der Auftragsbestand etwas ab. Positiv war lediglich eine leicht optimistischere Bewertung der laufenden Geschäfte.

Auch im Handel gab der Index nach. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen wurden negativer eingeschätzt. Besonders der Einzelhandel zeigte sich enttäuscht – ein schwacher Auftakt ins Weihnachtsgeschäft trägt zur gedrückten Stimmung bei.

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Tourismus im Aufwind, Bau weiter unter Druck

Im Dienstleistungssektor setzte sich die zuletzt positive Tendenz fort. Die Dienstleister bewerteten ihre aktuelle Situation erneut besser, obwohl sich ihre Erwartungen leicht eintrübten. Innerhalb des Sektors gab es jedoch deutliche Unterschiede: Während sich die Stimmung im Tourismus deutlich verbesserte, erlebte der Bereich Transport und Logistik einen spürbaren Rückschlag.

Im Bauhauptgewerbe setzte sich der negative Trend bei den Erwartungen fort, obwohl die Einschätzung der aktuellen Lage einen klaren Aufwärtstrend verzeichnete. Die weiterhin schwache Nachfrage bleibt ein zentraler Engpass für die Branche.

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