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Inflation steigt auf 2,7 Prozent: Energiepreise treiben Teuerung

Geldbörse mit mehreren Euro-Scheinen und Münzen als Symbol für Konsumklima
Foto: Frauke Riether / Pixabay

Key takeaways

In Deutschland zieht die Inflation laut Statistisches Bundesamt spürbar an. Steigende Energiepreise treiben die Teuerung, während Kerninflation stabil bleibt und externe Faktoren die Preisentwicklung dominieren.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Inflation in Deutschland hat laut Statistischem Bundesamt im März 2026 spürbar angezogen. Mit einer Teuerungsrate von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erreichte sie den höchsten Stand seit Anfang 2024. Haupttreiber der Entwicklung sind deutlich gestiegene Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen.

Energiepreise als zentraler Inflationstreiber

Besonders stark verteuerten sich Kraftstoffe und Heizöl. Während Kraftstoffpreise im Jahresvergleich um rund 20 Prozent zulegten, stiegen die Kosten für Heizöl sogar um mehr als 40 Prozent. Ursache sind vor allem die Auswirkungen der Konflikte im Nahen Osten auf die globalen Rohölmärkte.

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Haushaltsenergie teilweise günstiger

Trotz der starken Preissteigerungen bei einzelnen Energieträgern blieb Haushaltsenergie insgesamt günstiger als im Vorjahr. Preise für Strom, Erdgas und Fernwärme lagen weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres, was auch auf staatliche Entlastungsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Nahrungsmittelpreise steigen moderat

Im Vergleich zu Energie entwickelten sich die Preise für Lebensmittel deutlich stabiler. Sie lagen im März nur leicht über dem Vorjahresniveau. Besonders teuer wurden Süßwaren, Obst, Gemüse sowie Fleischprodukte. Gleichzeitig sanken die Preise für Speisefette und Milchprodukte deutlich.

Kerninflation bleibt stabil

Ohne Energie und Nahrungsmittel lag die Inflationsrate weiterhin bei 2,5 Prozent. Damit zeigt sich, dass der grundlegende Preisdruck in der Wirtschaft relativ konstant bleibt, während kurzfristige Schwankungen vor allem durch Energiepreise verursacht werden.

Dienstleistungen verteuern sich weiter

Überdurchschnittlich stark stiegen erneut die Preise für Dienstleistungen. Besonders betroffen waren soziale Einrichtungen, Transportangebote sowie Gastronomie und Versicherungen. Auch steigende Mietpreise tragen weiterhin zur Gesamtteuerung bei.

Deutlicher Anstieg zum Vormonat

Im Vergleich zum Februar 2026 erhöhten sich die Verbraucherpreise um 1,1 Prozent. Vor allem Energie verteuerte sich innerhalb eines Monats deutlich. Auch Flugreisen, Pauschalurlaube und Bekleidung wurden teurer, während Lebensmittelpreise weitgehend stabil blieben.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Inflation weiterhin stark von externen Faktoren beeinflusst wird. Insbesondere die Entwicklung der Energiepreise bleibt entscheidend für die weitere Preisentwicklung in Deutschland.

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