Das chinesische E-Commerce-Unternehmen JD.com hat den Betrieb seines Lagers in Paris nach einem Einbruch wieder aufgenommen. Französische Ermittlungsbehörden untersuchen den Vorfall, der sich in der Nacht von Sonntag auf Montag ereignet hatte. Laut JD.com, das sich gegenüber Global Times geäußert hat, weichen die in Medienberichten genannten Verlustsummen deutlich von den tatsächlichen Schäden ab.
Unterschiedliche Angaben zu den Verlusten
Französische Medien, darunter Le Figaro, hatten unter Berufung auf die Polizei berichtet, dass Einbrecher die Videoüberwachung außer Betrieb gesetzt und das Alarmsystem deaktiviert hätten. Sie sollen rund 30 Paletten mit mehr als 50.000 Geräten – vor allem Smartphones, Computer, Tablets und Kopfhörer – entwendet haben. JD.com erklärte jedoch, die tatsächlichen Verluste seien „wesentlich geringer“ als von einzelnen Quellen dargestellt. Nähere Angaben machte das Unternehmen nicht.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Fokus auf globales Logistiknetz
JD.com betreibt eigenen Angaben zufolge weltweit über 130 Lagerhäuser in 23 Ländern und Regionen. Die Standorte dienen dem Ausbau des internationalen Logistiknetzes, das den globalen Handel effizienter gestalten soll. Alle Einrichtungen würden in Übereinstimmung mit lokalen Gesetzen betrieben, betonte der Konzern. Ziel sei es, hochwertige Lieferkettenlösungen und zuverlässige Logistikservices für Unternehmen und Endkunden zu bieten.


