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Just Eat und Amazon starten Voice Ordering mit Alexa+ in Großbritannien

JUST EAT Logo auf einem Smartphone
Foto: JustEatTakeaway

Key takeaways

Mit der Integration von Alexa+ ermöglichen Just Eat Takeaway.com und Amazon erstmals Sprachbestellungen für Essen. Der Schritt könnte Voice Commerce im Delivery-Markt etablieren und neue Standards beim Bestellkomfort setzen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Online-Food-Marktplatz Just Eat Takeaway.com und Amazon treiben die nächste Evolutionsstufe des digitalen Bestellens voran: In Großbritannien sollen Kundinnen und Kunden künftig per Sprachbefehl Essen ordern können. Möglich macht das die Integration in Amazons neue KI-gestützte Sprachassistenz Alexa+, deren Markteinführung für 2026 geplant ist.

Voice Commerce wird alltagstauglich

Mit Alexa+ hebt Amazon seinen Sprachassistenten auf ein neues Niveau. Dank generativer KI können Nutzer künftig in natürlicher Sprache bestellen, statt auf vordefinierte Befehle angewiesen zu sein. Ob Lieblingsgericht nachbestellen oder neue Restaurants entdecken – der Bestellprozess wird deutlich intuitiver.

Für Just Eat ist dies die konsequente Weiterentwicklung seiner bestehenden Voice-Strategie. Bereits innerhalb der eigenen App wurden Sprachfunktionen integriert. Die neue Kooperation erweitert diese Möglichkeiten nun auf eine deutlich größere Gerätebasis.

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Großbritannien als Testmarkt

Der Start erfolgt im Vereinigten Königreich, einem der wichtigsten Märkte von Just Eat sowie dem neben den USA einzigen Land, in dem Alexa+ bereits ausgerollt ist. Eine hohe Verbreitung von Smart Speakern schafft ideale Voraussetzungen für den Rollout.

Mit eigenen Angaben nach rund 100.000 angeschlossenen Partnern bringt Just Eat in Großbritannien eine breite Auswahl auf die Plattform. Damit wird sichergestellt, dass Sprachbestellungen nicht nur technisch funktionieren, sondern auch echten Mehrwert bieten.

Strategische Bedeutung für beide Unternehmen

Für Amazon ist die Partnerschaft ein zentraler Schritt, um Alexa+ stärker als transaktionsfähige Plattform zu etablieren. Der Sprachassistent soll sich vom Informations- zum Commerce-Tool entwickeln.

Just Eat wiederum profitiert vom direkten Zugang zu einer großen Nutzerbasis innerhalb des Amazon-Ökosystems. Die Einstiegshürden für Bestellungen sinken, da keine zusätzliche App-Nutzung erforderlich ist.

Wettbewerb im Delivery-Markt verschärft sich

Der Markt für Essenslieferungen ist stark umkämpft. Anbieter konkurrieren vor allem über Komfort, Geschwindigkeit und Nutzerbindung. Voice Ordering könnte hier zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal werden.

Ein einfacher Sprachbefehl ersetzt künftig das manuelle Durchsuchen von Apps. Besonders bei wiederkehrenden Bestellungen entsteht so ein erheblicher Effizienzgewinn.

Teil einer größeren Technologieoffensive

Die Integration von Alexa+ ist eingebettet in eine umfassendere Innovationsstrategie von Just Eat. Das Unternehmen investiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette in neue Technologien – von KI-gestützter Bestelllogik bis hin zu automatisierten Lieferlösungen.

Auch Amazon stärkt mit dem Schritt seine Position im E-Commerce-Ökosystem. Jede Bestellung über Alexa+ erhöht die Plattformbindung und erschließt zusätzliche Umsatzpotenziale.

Blick nach vorn

Ob sich Sprachbestellungen im Alltag durchsetzen, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Verschmelzung von KI, Sprache und E-Commerce schreitet voran. Mit der Kooperation zwischen Just Eat und Amazon wird Voice Commerce endgültig massentauglich – und könnte den Bestellprozess grundlegend verändern.

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