Der Luxuskonzern Kering stellt seine Organisationsstruktur neu auf und schafft zwei gruppenweite Kompetenzzentren, die die Leistungsfähigkeit und das Wachstum der Marken künftig stärker unterstützen sollen. Die neuen Divisionen „Industry“ und „Client“ bilden laut Kering zentrale Bausteine der überarbeiteten Group-Plattform, die den Häusern einheitliche Standards, zusätzliche Ressourcen und effizientere Prozesse bereitstellen soll. Die jeweiligen Teams in den Marken berichten künftig funktional an diese Group-Einheiten.
Neues „Industry“-Zentrum bündelt Produktion, Einkauf und Entwicklung
Mit der neuen Industry-Division führt Kering erstmals alle zentralen Produktions- und Beschaffungsfunktionen auf Gruppenebene zusammen. Dazu gehören Einkauf, Fertigung, Supply Chain, Qualitätsmanagement sowie Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, die operative Exzellenz zu steigern, Innovationen zu beschleunigen und Synergien zwischen den Marken besser zu nutzen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
„Client“-Division stärkt Markenführung und Kundenschnittstelle
Die Client-Division bündelt sämtliche Kompetenzen entlang der kundennahen Wertschöpfungskette. Dazu zählen Produkt- und Preisstrategie, Marketing, Vertriebskanäle, S&OP sowie datengetriebene Funktionen. In enger Abstimmung mit den Häusern soll diese Einheit sicherstellen, dass die Kundenbedürfnisse über alle Kontaktpunkte hinweg besser adressiert werden und die Marken ihre strategischen Ziele schneller erreichen können.
Stärkere Vernetzung der Marken durch neue Führungsstruktur
Kering kündigt im Zuge der Neuausrichtung mehrere zentrale Personalbesetzungen für beide Kompetenzzentren an. Konzernchef Luca de Meo betont, dass die neuen Strukturen die Transformation von Kering beschleunigen sollen: „Unsere Häuser stehen im Mittelpunkt von Kering. Die Group-Plattform ist dafür da, ihre Performance zu stärken. Mit den neuen Centers of Excellence schaffen wir Klarheit, verbinden Teams und erhöhen die Effizienz – damit unsere Marken schneller und weiter vorankommen.“


