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Jo Malone startet KI-Duftberater für personalisierte Online-Empfehlungen

Jo Malone AI Scent Advisor
Foto: jomalone.com / Screenshot

Key takeaways

Jo Malone London und Estée Lauder launchen mit Google Cloud einen KI-gestützten Duftberater. Das neue Tool simuliert digitale Beratung, übersetzt Duftwünsche in Empfehlungen und ist in UK und den USA verfügbar.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Kosmetikkonzern Estée Lauder und die Marke Jo Malone London haben ein neues digitales Tool zur Duftberatung vorgestellt, das mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) personalisierte Empfehlungen ermöglicht. Ziel ist es, die Hürde des Online-Parfümkaufs zu senken und die Beratung aus dem stationären Handel in den digitalen Raum zu übertragen.

Jo Malone London hatte bereits mit digitalen Tools wie dem Scent Layering oder Duftfiltern auf TikTok experimentiert. Der AI Scent Advisor reiht sich nun als weiteres Instrument in die digitale Innovationsstrategie der Marke ein.

KI ersetzt die Duftprobe im Store

Online-Käufe von Parfums scheitern oft an fehlenden Sinneseindrücken. Der neue „AI Scent Advisor“ von Jo Malone London setzt genau hier an: Er simuliert ein Gespräch mit einem Duftberater und analysiert auf Basis natürlicher Sprache die Wünsche der Nutzer. Diese können frei formulieren, welche Art von Duft sie suchen – etwa als Geschenk oder für den Eigengebrauch. Im Hintergrund arbeiten Googles Gemini sowie die Vertex-AI-Plattform, um diese Angaben mit Duftprofilen aus dem Jo Malone-Portfolio abzugleichen.

Die Lösung ist ab sofort auf JoMalone.com in den USA und Großbritannien verfügbar und soll laut Jo Malone London vor allem Erstkäufern Orientierung geben. „Der Scent Advisor fühlt sich an, als stünde ein Experte neben einem“, erklärt Jo Dancey, Global Brand President von Jo Malone London.

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Gemeinsame Entwicklung mit Google Cloud

Entwickelt wurde das Tool von den hauseigenen KI- und Innovationsteams von Estée Lauder in Kooperation mit Google Cloud. Beide Unternehmen sehen das Projekt als Meilenstein für die Digitalisierung des Duftkaufs. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um die Einbindung der Marken-DNA in ein modernes, spielerisches Erlebnis.

Die Lancierung fällt zusammen mit der kürzlichen Eröffnung des Estée Lauder Fragrance Ateliers in Paris, einem strategisch wichtigen Schritt zur Stärkung des Duftsegments. Brian Franz, Chief Technology Officer von Estée Lauder, betont: „Mit dieser Innovation bringen wir personalisierte digitale Erlebnisse auf ein neues Level und lernen gleichzeitig mehr über die Vorlieben unserer Kunden.“

Auch Google sieht das Projekt als Vorzeige-Beispiel. Jose Gomes, VP bei Google Cloud, lobt die Zusammenarbeit mit der Branche: „Dieses Projekt zeigt, wie Technologie passgenau eingesetzt werden kann, ohne die Markenidentität zu verlieren.“

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