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Schwarz Gruppe erreicht SBTi-Ziel: Netto-Null bis 2050 bestätigt

Logos der Schwarz Gruppe auf einem Gebäude
Foto: Schwarz Unternehmenskommunikation GmbH & Co. KG

Key takeaways

Die Schwarz Gruppe hat mit der offiziellen SBTi-Validierung ihrer Klimaziele einen Meilenstein erreicht. Bis 2050 sollen alle Treibhausgasemissionen auf Netto-Null reduziert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf Scope 3, der Lieferkette, wo über 1.000 Partner eingebunden werden. Lidl und Kaufland zeigen Umsetzungsbeispiele auf der Grünen Woche in Berlin.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben ein bedeutendes Etappenziel auf ihrem Weg zur Klimaneutralität erreicht: Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die langfristigen Klimaziele der Handelsgruppe offiziell validiert. Damit gilt das Net-Zero-Ziel bis spätestens 2050 – also die vollständige Reduktion aller verursachten Treibhausgasemissionen auf Netto-Null – als wissenschaftlich fundiert und konform mit den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens. Bereits seit 2020 Mitglied der Initiative, hatten sich die Unternehmen 2024 verpflichtet, ihre Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2050 drastisch zu senken. Die nun erfolgte Bestätigung durch die SBTi reiht die Schwarz Gruppe in eine wachsende Zahl global agierender Unternehmen mit überprüften Klimazielen ein.

Ganzheitliche Klimastrategie mit klaren Reduktionspfaden

Die Klimastrategie der Schwarz Gruppe umfasst alle Wertschöpfungsstufen – von der Produktion über den Handel bis hin zum Recycling. In Scope 1 und 2 sollen die betriebsbedingten Emissionen bis 2050 um 90 Prozent gegenüber 2019 gesenkt werden. Für Scope 3, der mit rund 98 Prozent den Großteil der Emissionen ausmacht, gelten differenzierte Ziele: Land- und forstwirtschaftliche Emissionen (FLAG) sollen bis 2050 um 72 Prozent reduziert werden, energiebezogene und prozessbedingte Emissionen (E&I) sowie Emissionen aus verkauften Kraftstoffen um 90 Prozent – jeweils bezogen auf 2022 als Basisjahr. Die kurzfristigen Zielmarken bis 2030 bzw. 2034 wurden bereits im Frühjahr 2025 von der SBTi bestätigt.

„Nachhaltiges Wirtschaften ist für uns kein Imageprojekt, sondern Voraussetzung für langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Florian Schütze, Geschäftsleiter Corporate Responsibility bei Schwarz Corporate Affairs. In einem volatilen politischen Umfeld gelte es, Klimaschutz nicht dem Zeitgeist zu überlassen, sondern als strategisches Element wirtschaftlicher Resilienz zu verankern.

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Herausforderung Scope 3: Lieferkette im Fokus

Die größte Herausforderung auf dem Weg zur Netto-Null-Zielerreichung stellt der Bereich Scope 3 dar, der vor- und nachgelagerte Emissionen aus der Lieferkette umfasst. Trotz begrenzter Einflussmöglichkeiten setzt die Gruppe auf enge Kooperationen mit mehr als 1.000 Partnerunternehmen. Diese wurden aufgerufen, bis Ende 2026 eigene SBTi-konforme Klimaziele zu definieren.

Flankierend investiert die Gruppe gezielt in Zukunftstechnologien und eine belastbare Datengrundlage, um Emissionen messbar zu machen und wirkungsvoll zu reduzieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Themen Ernährung und Landwirtschaft – Sektoren, in denen Lidl, Kaufland und Schwarz Produktion mit nachhaltigen Produktinnovationen punkten wollen.

Ein aktuelles Schaufenster für die Umsetzung der Klimastrategie bietet die Grüne Woche in Berlin (16. bis 25. Januar 2026), auf der Lidl und Kaufland ihre Ansätze für klimabewusste Ernährung präsentieren – unter anderem durch Preisparität bei pflanzlichen Alternativen und einen Ausbau regionaler Sortimente.

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