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GfK: Konsumklima steigt leicht, Konjunkturaussicht fällt weiter

Frau mit Laptop und einer Grafik als Symbol für Konsumklima und Verbraucherstimmung
Foto: Tumisu / Pixabay

Key takeaways

Im September 2024 zeigt sich das Konsumklima in Deutschland leicht erholt, nachdem es im Vormonat stark eingebrochen war. Hauptgründe sind gestiegene Einkommenserwartungen und eine verbesserte Anschaffungsneigung.

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Nach einem deutlichen Rückgang im Vormonat zeigt das Konsumklima in Deutschland im September 2024 eine leichte Erholung. Wie die aktuellen Daten des GfK Konsumklimas powered by NIM zeigen, stieg der Wert für Oktober um 0,7 Punkte auf -21,2 Punkte an. Hauptverantwortlich für die Verbesserung sind gestiegene Einkommenserwartungen und eine leicht optimistischere Anschaffungsneigung. Allerdings bremst der erneute Anstieg der Sparneigung eine deutlichere Erholung.

Rolf Bürkl, Konsumexperte beim Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), betont, dass die derzeitige Stabilisierung auf einem niedrigen Niveau erfolgt: „Seit Juni 2024 bewegt sich das Konsumklima kaum, und auch der aktuelle Anstieg deutet nicht auf eine nachhaltige Erholung hin.“ Zu den negativen Faktoren, die das Konsumklima belasten, gehören anhaltende Krisen, geopolitische Spannungen sowie eine wachsende Unsicherheit am Arbeitsmarkt.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen und die zunehmenden Meldungen über Stellenabbaupläne verstärken diese Unsicherheit. Folglich sind die Konjunkturerwartungen im September erneut gesunken, was auf eine pessimistischere Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung hindeutet. Der entsprechende Indikator fiel um 1,3 Zähler auf 0,7 Punkte. Dies ist derselbe Wert, der zuletzt im April 2024 gemessen wurde.

Die Einkommenserwartungen der Verbraucher erholten sich hingegen nach einem starken Einbruch im August. Der Indikator stieg um 6,6 Zähler auf 10,1 Punkte, konnte jedoch nicht die Verluste des Vormonats vollständig ausgleichen. Trotz einer stabilen Inflationsrate von etwa zwei Prozent und deutlichen Lohnzuwächsen dominieren weiterhin die Ängste um den Arbeitsplatz.

Auch die Anschaffungsneigung zeigte im September positive Tendenzen. Sie stieg um vier Punkte auf -6,9 und erreichte damit den höchsten Stand seit März 2022. Dennoch bleibt das Niveau niedrig, was auf eine weiterhin große Verunsicherung der Verbraucher hinweist. Inflationssorgen und geopolitische Krisen belasten nach wie vor das Vertrauen in die Wirtschaft.

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