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Lanvin Group kämpft mit starkem Umsatzrückgang und treibt Umbau voran

Marken der Lanvin Group
Foto: Lanvin Group

Key takeaways

Die Lanvin Group verzeichnet 2025 einen Umsatzrückgang von 17,6 Prozent, treibt jedoch ihre Transformation konsequent voran. Während einzelne Marken stabilisieren, belasten schwache Luxusmärkte das Geschäft. Mit Portfoliooptimierung, kreativer Neuausrichtung und Effizienzmaßnahmen will der Konzern 2026 wieder profitabler wachsen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Lanvin Group, zu der auch Wolford und Sergio Rossi gehören, hat im Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet, gleichzeitig jedoch ihre strategische Neuausrichtung vorangetrieben. Der Luxuskonzern erzielte laut Investorenmitteilung einen vorläufigen Umsatz von 240,5 Millionen Euro und lag damit um 17,6 Prozent unter dem Vorjahr. Die Zahlen berücksichtigen bereits die Abspaltung der Marke Caruso und spiegeln sowohl die Schwäche des globalen Luxusmarktes als auch gezielte Restrukturierungsmaßnahmen wider.

Schwaches Marktumfeld belastet Umsatzentwicklung

Das Geschäftsjahr war geprägt von einer volatilen Nachfrage im Luxussegment. Besonders in Europa, dem Nahen Osten sowie in China zeigte sich eine verhaltene Konsumstimmung, während Nordamerika vergleichsweise stabil blieb. Insgesamt führten diese Rahmenbedingungen zu rückläufigen Umsätzen in mehreren Markenbereichen, insbesondere bei Lanvin und Sergio Rossi.

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Unterschiedliche Entwicklung im Markenportfolio

Die einzelnen Marken entwickelten sich heterogen. Die Kernmarke Lanvin verzeichnete einen Umsatzrückgang von rund 30 Prozent, während auch Sergio Rossi deutlich nachgab. Wolford konnte seine operative Entwicklung stabilisieren, unterstützt durch verbesserte Lieferketten und ein stärkeres Online- sowie Großhandelsgeschäft. St. John erwies sich als vergleichsweise robust und legte in Nordamerika währungsbereinigt um acht Prozent zu.

Fortschritte bei Transformation und Portfoliofokus

Parallel zum schwierigen Marktumfeld setzte die Gruppe ihre Transformation fort. Dazu gehörten die Schließung unrentabler Stores, organisatorische Anpassungen sowie die Fokussierung auf die Kernmarken. Die Ausgliederung von Caruso markiert einen wichtigen Schritt in der Portfoliooptimierung und ermöglicht eine stärkere Konzentration auf das Luxussegment.

Kreative Neuausrichtung und operative Stabilisierung

Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist die kreative Weiterentwicklung der Marken. Bei Lanvin zeigte die erste Kollektion unter der Leitung von Peter Copping positive Resonanz und unterstützte die Nachfrageentwicklung im Damenmodebereich. Gleichzeitig stabilisierte Wolford seine Performance durch operative Verbesserungen, während Sergio Rossi seine Struktur hin zu einem asset-light Modell weiter anpasste.

Regionale Unterschiede prägen Geschäftsentwicklung

Die regionale Entwicklung blieb uneinheitlich: Während Nordamerika stabile Nachfrage und Markenloyalität zeigte, waren Europa und China von vorsichtigem Einkaufsverhalten geprägt. Der Konzern reagiert darauf mit angepassten Vertriebsstrategien und stärker lokal ausgerichteten Maßnahmen.

Ausblick: Transformation soll 2026 abgeschlossen werden

Für 2026 plant die Lanvin Group, ihre laufenden Transformationsprogramme weitgehend abzuschließen. Im Fokus stehen eine effizientere Organisationsstruktur, die Weiterentwicklung der Markenidentitäten sowie selektive Partnerschaften und asset-light Geschäftsmodelle. Ziel ist es, die Profitabilität zu verbessern und die langfristige Position im globalen Luxusmarkt zu stärken.

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