Lidl hat sein Filialnetz auf 13.000 Standorte ausgebaut. Die Jubiläumsfiliale befindet sich im hessischen Raunheim nahe Frankfurt und verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 1.200 Quadratmetern. Der Discounter ist mittlerweile in 32 Ländern vertreten. Mit dem neuen Standort setzt der Händler seine Expansion fort und richtet den Fokus hierzulande insbesondere auf mittelgroße Städte und Metropolregionen.
Neue Filiale eröffnet in Raunheim
Der neue Markt befindet sich in der Flörsheimer Straße in Raunheim. Lidl setzt dort auf eine übersichtliche Warenpräsentation sowie ein breites Angebot an Frischeprodukten und Eigenmarken. Die Eröffnung der weltweit 13.000. Filiale begleitete das Unternehmen mit einem dreitägigen Programm für die Bevölkerung.
Neben Rabatten über die Lidl-App, Unterhaltungsangebote und Produktpräsentationen verband der Händler die Eröffnung zudem mit einer lokalen Spendenaktion. Ein Vertreter des Handballvereins TG 1862 Rüsselsheim übernahm dabei für 13 Minuten eine Kasse, anschließend spendete Lidl 1.313 Euro für Jugendarbeit und Breitensport.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Filialnetz erstreckt sich über 32 Länder
Mit dem Standort in Hessen erreicht Lidl einen weiteren Meilenstein seiner internationalen Expansion. Das Unternehmen betreibt inzwischen Märkte in 32 Ländern und kommt nach den vorliegenden Angaben auf einen Umsatz von rund 140 Milliarden Euro.
Allein in Deutschland umfasst das Netz mehr als 3.250 Standorte. Weitere Expansion soll dabei nicht ausschließlich über standardisierte Neubauten erfolgen. Lidl setzt nach eigenen Angaben verstärkt auf Immobilienkonzepte, die an die jeweiligen örtlichen Bedingungen angepasst werden.
Mittelgroße Städte und Metropolen im Fokus
Auf dem deutschen Markt konzentriert Lidl seine weitere Standortentwicklung derzeit besonders auf mittelgroße Städte und Ballungsräume. Neben klassischen Neubauten nutzt der Discounter dafür bestehende Immobilien und Flächen in Fachmarktzentren. Der Standort in Raunheim ist ein Beispiel für diesen Ansatz.
In dichter bebauten Gebieten sollen zudem Nachverdichtungskonzepte zusätzliche Möglichkeiten für neue Verkaufsflächen schaffen. Damit versucht der Händler, sein Filialnetz auch dort auszubauen, wo Grundstücke knapp sind und neue Märkte stärker in bestehende städtische Strukturen integriert werden müssen.
Lidl setzt auf unterschiedliche Standortkonzepte
Die Filialstrategie umfasst Standorte im ländlichen Raum ebenso wie Märkte an urbanen Randlagen und in dicht bebauten Innenstädten. Architektur und Flächennutzung sollen dabei stärker an die jeweilige Umgebung angepasst werden. Gleichzeitig verfolgt Lidl das Ziel, für Kunden möglichst kurze Einkaufswege zu schaffen.
Unabhängig vom jeweiligen Gebäudetyp setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf großzügige Gänge und eine übersichtliche Gestaltung der Verkaufsflächen. Auch die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten sollen bei der Entwicklung neuer Filialkonzepte berücksichtigt werden.
Energieeffizienz gewinnt beim Filialbau an Bedeutung
Neben der Expansion rückt Lidl die Ressourceneffizienz seiner Immobilien stärker in den Mittelpunkt. Bei Neubauten setzt das Unternehmen unter anderem auf Filialen in Holzbauweise. Dadurch soll der Einsatz emissionsintensiver Baustoffe reduziert und der CO₂-Fußabdruck der Gebäude gesenkt werden.
Parallel soll auch das bestehende Immobilienportfolio kontinuierlich an aktuelle Energieeffizienzstandards angepasst werden. Die Eröffnung in Raunheim steht damit nicht nur für die internationale Größenordnung des Filialnetzes, sondern auch für die Strategie, unterschiedliche Standort- und Gebäudekonzepte für die weitere Expansion einzusetzen.





