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Meta mit starkem Quartal: Umsatz und Gewinn legen deutlich zu

Meta Logo auf einem Gebäude
Foto: Meta

Key takeaways

Meta steigert Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal 2025 deutlich, getrieben durch ein starkes Werbegeschäft und höhere Anzeigenpreise. Investitionen in KI-Infrastruktur und regulatorische Risiken in der EU prägen den Ausblick. Die VR-Sparte Reality Labs bleibt defizitär, wird jedoch weiter ausgebaut.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Meta Platforms hat im zweiten Quartal 2025 ein deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum erzielt. Das Unternehmen steigerte seine Einnahmen im Jahresvergleich um 22 % auf 47,52 Milliarden US-Dollar (rund 43,6 Mrd. Euro). Der Gewinn kletterte um 36 % auf 18,34 Milliarden Dollar. Die operative Marge verbesserte sich von 38 % auf 43 %.

Werbung als Wachstumstreiber

Die Erlöse aus Werbung beliefen sich auf 46,56 Milliarden Dollar und machten damit den Löwenanteil der Gesamterlöse aus. Die Anzahl der ausgelieferten Werbeanzeigen stieg um 11 %, während der durchschnittliche Anzeigenpreis um 9 % zulegte. Auch die Nutzerzahlen entwickelten sich positiv: Die täglich aktiven Nutzer im Meta-Konzern (Family Daily Active People) beliefen sich im Juni auf 3,48 Milliarden, ein Plus von 6 % gegenüber dem Vorjahr.

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Hohe Investitionen in Infrastruktur

Die Gesamtausgaben stiegen um 12 % auf 27,08 Milliarden Dollar. Der größte Kostenblock war weiterhin Forschung und Entwicklung, die mit 12,94 Milliarden Dollar zu Buche schlugen. Die Investitionen in Sachanlagen erreichten 17,01 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet Meta Investitionen in Höhe von 66 bis 72 Milliarden Dollar – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2024. Besonders die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz soll ausgebaut werden.

Meta warnt vor regulatorischen Risiken

Im Ausblick auf das dritte Quartal rechnet der Konzern mit einem Umsatz von 47,5 bis 50,5 Milliarden Dollar. Allerdings könnten regulatorische Vorgaben in der EU das Geschäft künftig belasten. Meta verweist auf mögliche Änderungen beim Angebot „Less Personalized Ads“, die das Nutzer- und Werbeerlebnis verschlechtern könnten. Bereits ab dem laufenden Quartal seien negative Auswirkungen auf den europäischen Umsatz möglich.

Reality Labs bleibt defizitär

Die Sparte Reality Labs, zuständig für Virtual- und Augmented-Reality-Produkte, setzte 370 Millionen Dollar um – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Der operative Verlust betrug jedoch erneut über 4,5 Milliarden Dollar. Meta bleibt trotz der roten Zahlen in diesem Bereich investitionsfreudig und verweist auf langfristige Chancen in der immersiven Technologie.

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