Der US-Sportartikelgigant Nike treibt seinen Konzernumbau weiter voran und kündigt eine neue Entlassungsrunde an. Rund 1.400 Stellen sollen laut einem Memo, das dem US-Sender CNBC vorliegt, wegfallen. Der Schwerpunkt soll dabei auf der Technologieorganisation liegen.
Stellenabbau als Teil der „Win Now“-Strategie
Die Maßnahme ist Bestandteil der laufenden Turnaround-Strategie, mit der Nike seine Strukturen neu ausrichtet und Wachstum beschleunigen will. Im Zentrum stehen die Neuausrichtung der Technologieeinheiten, die Modernisierung der Air-Produktion sowie organisatorische Anpassungen in der Lieferkette und bei Converse.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Technologieabteilung besonders betroffen
Der Großteil der Kürzungen entfällt auf den Technologiebereich. Insgesamt betreffen die Einschnitte weniger als zwei Prozent der globalen Belegschaft. Mitarbeiter:innen in Nordamerika, Europa und Asien sind gleichermaßen betroffen. Die Information der Beschäftigten begann unmittelbar nach der Ankündigung.
Fortsetzung eines umfassenden Umbaus
Die aktuelle Runde folgt auf bereits 775 gestrichene Stellen im Januar, die vor allem mit Automatisierungsmaßnahmen in Logistikzentren begründet wurden. Auch im Vorjahr hatte Nike kleinere Einschnitte vorgenommen. Der Konzern betont, dass es sich nicht um einen Strategiewechsel, sondern um die nächste Phase eines laufenden Transformationsprozesses handelt.
Wachstumsdruck und schwache Absatzentwicklung
Hintergrund der Maßnahmen ist eine anhaltend herausfordernde Geschäftsentwicklung. Nike hatte zuletzt mit Margendrück im Rücken vor weiter rückläufigen Umsätzen gewarnt, insbesondere aufgrund einer erwarteten deutlichen Abschwächung im wichtigen chinesischen Markt. Der Umbau soll langfristig profitables Wachstum sichern.
Mit dem Stellenabbau setzt Nike ein klares Signal: Effizienzsteigerung, technologische Modernisierung und strukturelle Anpassungen stehen im Mittelpunkt, um den Konzern wieder auf Wachstumskurs zu bringen.




