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Kostendisziplin: NORMA Group verliert Umsatz und verbucht verbesserte Marge

Aussenansicht einer NORMA Filiale
Foto: NORMA

Key takeaways

Die NORMA Group hat im zweiten Quartal 2025 trotz rückläufiger Umsätze ihre Marge stabilisiert. Währungseffekte und schwache Nachfrage belasteten vor allem das Amerika-Geschäft. Die Jahresprognose wird bestätigt, während die Transformation zum fokussierten Industriezulieferer mit Kostensenkungen und einem möglichen Verkauf des Bereichs Water Management voranschreitet.

Lesezeit ca. 1 Minute

Nach einem schwachen Jahresstart hat die NORMA Group im zweiten Quartal 2025 ihre Profitabilität spürbar gesteigert. Der Umsatz sank zwar um 5,2 Prozent auf 290,4 Millionen Euro, doch strikte Kostendisziplin sorgte dafür, dass die bereinigte EBIT-Marge bei 8,1 Prozent lag – leicht unter Vorjahr, aber deutlich über den 3,6 Prozent aus dem ersten Quartal.

Regionale Geschäftsentwicklung

In Amerika verzeichnete der Konzern einen Umsatzrückgang von 6,3 Prozent auf 137,2 Millionen Euro, hauptsächlich durch den schwachen US-Dollar. In EMEA sanken die Erlöse um 2,3 Prozent auf 119,8 Millionen Euro, in Asien-Pazifik um 10,2 Prozent auf 33,4 Millionen Euro. Während die Bereiche Industry Applications und Water Management teilweise organisch wuchsen, blieb das Geschäft im Segment Mobility & New Energy, vor allem in der Automobilindustrie, schwach.

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Halbjahresbilanz und Jahresprognose

Im ersten Halbjahr erzielte die NORMA Group einen Umsatz von 574,6 Millionen Euro, ein Minus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die EBIT-Marge lag bei 5,9 Prozent, belastet durch Zölle auf US-Exporte in Höhe von 3,8 Millionen Euro. Der operative Netto-Cashflow blieb mit 34,7 Millionen Euro auf hohem Niveau. Für das Gesamtjahr bestätigt das Management die Prognose: Umsatz zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro, EBIT-Marge von 6 bis 8 Prozent und ein operativer Cashflow zwischen 75 und 95 Millionen Euro.

Transformation bis 2028

Das Unternehmen treibt seine strategische Neuausrichtung voran und will sich bis Ende 2028 auf hochentwickelte Verbindungstechnologie fokussieren. Der laufende Verkauf des Bereichs Water Management ist Teil dieser Pläne. Ein Maßnahmenpaket soll Kostensenkungen und Kapazitätsoptimierungen ermöglichen und global Einsparungen von bis zu 91,5 Millionen Euro bringen, bei Umsetzungskosten von maximal 61 Millionen Euro.

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