Ab dem 26. August stellt die Österreichische Post den Versand von Warenpaketen in die USA, einschließlich Puerto Rico, ein. Grund sind laut Medienmitteilung verschärfte Zollbestimmungen: Die bisherige Freigrenze für zoll- und steuerfreie Importe bis 800 US-Dollar (rund 740 Euro) wurde aufgehoben.
Zusätzlich wurden die Abläufe der postalischen Verzollung verändert. Da noch keine ausreichenden Informationen zu den künftig notwendigen Verfahren vorliegen, sehen sich Postgesellschaften weltweit mit erheblichen Unsicherheiten konfrontiert. Diese Änderungen erschweren den regulären Paketversand erheblich.
Ausnahmen bleiben bestehen
Von der Einschränkung ausgenommen sind Geschenksendungen von Privatpersonen im Wert von unter 100 US-Dollar (etwa 90 Euro), sofern sie als Geschenk deklariert sind. Diese werden weiterhin befördert. Ebenso können Dokumente ohne Wareninhalt nach wie vor wie gewohnt verschickt werden.
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Alternative Versandmöglichkeit
Als einzige Lösung für den regulären Warenversand bietet die Post aktuell den Service „Post Express International“ an. Dieser unterliegt einer anderen Form der Zollabfertigung und bleibt daher weiterhin verfügbar. Für viele Händler und Privatkunden dürfte diese Option jedoch mit höheren Kosten verbunden sein.


