Die irische Modekette Primark hat ihr erstes Geschäft im Nahen Osten eröffnet. Im größten Einkaufszentrum Kuwaits, The Avenues, startete das Unternehmen in Partnerschaft mit der Alshaya Group. Mit über 5.600 Quadratmetern Verkaufsfläche auf zwei Etagen und 350 Mitarbeitenden ist der Standort zugleich das erste Franchise-Modell von Primark weltweit.
Strategische Partnerschaft mit Alshaya als Wachstumsmotor
Alshaya-CEO John Hadden bezeichnete die Eröffnung als wichtigen Meilenstein für die Region: „Seit der Ankündigung unserer Partnerschaft haben wir alles daran gesetzt, diesen Marktstart zu realisieren.“ Die Zusammenarbeit mit Alshaya, einem führenden Einzelhandels-Franchisegeber im Nahen Osten, wurde im September 2024 bekannt gegeben.
Für Primark bedeutet die Expansion nicht nur den Eintritt in den 18. internationalen Markt, sondern auch eine strukturelle Erweiterung des Geschäftsmodells. Bisher agierte der Textildiscounter ausschließlich mit eigenen Filialen. Mit dem neuen Konzept sollen weitere Märkte der Region erschlossen werden.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Mehr als Mode: Lokale Nachfrage trifft auf bekannte Marken
Das neue Geschäft bietet Primarks gesamte Produktpalette – von Damen-, Herren- und Kindermode bis zu Home- und Beauty-Artikeln. Kundinnen und Kunden finden auch exklusive Kollektionen wie „The Edit“ oder Kollaborationen mit Disney und der spanischen Influencerin Paula Echevarría.
Interim-CEO Eoin Tonge unterstreicht die Relevanz des neuen Marktes: „Kuwait ist ein logischer nächster Schritt in unserer Internationalisierung. Die starke Nachfrage nach unserem Sortiment war bereits vor der Eröffnung spürbar.“
Bereits für das erste Halbjahr 2026 sind drei weitere Stores in Dubai geplant – unter anderem im Dubai Mall und Mall of the Emirates. Damit setzt Primark seine globale Expansion fort, die auch eine Eröffnung in Manhattan für 2026 vorsieht. Derzeit betreibt das Unternehmen 475 Filialen in Europa, den USA und nun erstmals im Nahen Osten.


