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Roland Berger Studie: Multimarkenhändler bevorzugt von 84% der Verbraucher

Mitarbeiter in einer Mode-Boutique vor Regalen mit Produkten
Foto: Antonio Sokic / Pexels

Eine aktuelle Studie von Roland Berger zeigt, dass die Mehrheit der Verbraucher beim Kauf von Mode- und Lifestyle-Produkten Multimarkenhändler bevorzugt. Über 1.800 Verbraucher in Deutschland, den USA und Japan wurden zu ihrem Kaufverhalten befragt, wobei 84 Prozent angaben, sowohl stationäre als auch Online-Multimarkenhändler zu bevorzugen. Im Vergleich dazu nutzen nur 35 Prozent den Direktvertrieb über Einzelmarken.

Die regionalen Unterschiede sind dabei signifikant. In Deutschland liegt der Anteil der Multimarken-Käufer bei 89 Prozent, während er in den USA 85 Prozent und in Japan 76 Prozent beträgt. Auch die Affinität zum Online-Kauf ist in Deutschland höher: 39 bis 43 Prozent der Deutschen kaufen online, während dieser Anteil in den USA lediglich 24 bis 27 Prozent beträgt.

Die Studie unterstreicht die Bedeutung eines Omnichannel-Vertriebsansatzes. Verbraucher informieren sich vor dem Kauf oft in mehreren Kanälen: 61 Prozent derjenigen, die bei Einzelmarken einkaufen, nutzen auch andere Informationsquellen. Bei Multimarken-Käufern liegt dieser Wert bei 42 Prozent.

Faris Momani, Partner bei Roland Berger, betont: „Unternehmen, die sich ausschließlich auf Direktvertriebskanäle konzentrieren, verlieren wichtige Kontaktpunkte zu ihren Kunden. Ein Omnichannel-Ansatz ist unverzichtbar, um den vielfältigen Verbraucherpräferenzen gerecht zu werden und ein optimales Kundenerlebnis zu bieten.“

Die Untersuchung zeigt auch, dass jüngere Verbraucher häufiger verschiedene Kanäle nutzen, um sich zu informieren. Zwischen 16 und 38 Prozent der unter 35-Jährigen, die in stationären Multimarken-Geschäften kaufen, nutzen vorab andere Kanäle zur Informationsbeschaffung. Bei den über 51-Jährigen sind es nur 6 bis 21 Prozent.

Roland Berger-Experte Momani fasst zusammen: „D2C wird eine wichtige Rolle in der Gesamtstrategie der Unternehmen behalten. Aber nur mit einem Omnichannel-Ansatz können die Komplexität der Verbraucherpräferenzen abgebildet und die Stärken von Multimarkenhandel und D2C optimal genutzt werden.“

Die gesamte Studie von Roland Berger gibt es hier als pdf.

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