Persönliche Ziele und individuelle Lebensgewohnheiten beeinflussen zunehmend die Auswahl von Smartphones. Laut einer von Samsung beauftragten Umfrage berücksichtigen 56 Prozent der deutschen Befragten ihre Zukunftspläne bei Technologieentscheidungen. Damit liegt Deutschland deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 46 Prozent.
Auch in anderen Ländern spielen persönliche Interessen eine wichtige Rolle. Europaweit geben 66 Prozent der Befragten an, ihr aktuelles Smartphone unter anderem passend zu ihren Hobbys, ihrem Lebensstil oder geplanten Aktivitäten ausgewählt zu haben. Dazu zählen beispielsweise Reisen, Gaming, kreative Projekte und digitale Unterhaltung.
Deutsche legen besonderen Wert auf persönliche Ziele
Im europäischen Vergleich berücksichtigen deutsche Verbraucher ihre individuellen Ambitionen besonders häufig. Während in Deutschland 56 Prozent entsprechende Einflüsse auf ihre Technologieentscheidungen nennen, sind es in Frankreich, Italien und Spanien jeweils 45 Prozent. Im Vereinigten Königreich liegt der Anteil bei 37 Prozent.
Auch das Design spielt bei der Gerätewahl eine Rolle. Europaweit haben 28 Prozent ihr Smartphone ausgewählt, um ihren persönlichen Stil besser auszudrücken. In Deutschland liegt dieser Anteil mit 30 Prozent etwas höher.
Die Ergebnisse zeigen, dass Smartphones aus Sicht vieler Befragter nicht ausschließlich technische Gebrauchsgegenstände sind. Vielmehr sollen sie zu individuellen Aktivitäten und persönlichen Anforderungen passen.
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Akkulaufzeit bleibt ein wesentliches Ärgernis
Trotz der Bedeutung persönlicher Vorlieben stehen praktische Funktionen weiterhin im Mittelpunkt. Besonders häufig kritisieren die Befragten Einschränkungen bei der täglichen Nutzung.
Europaweit nennen 36 Prozent das häufige Aufladen als wesentlichen Frustfaktor. Weitere 18 Prozent empfinden den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen als störend, wenn sie eine Aufgabe erledigen möchten.
Auch die verfügbare Bildschirmfläche spielt eine Rolle. 14 Prozent der europäischen Befragten wünschen sich bei bestimmten Tätigkeiten mehr Platz auf dem Display. In Deutschland liegt dieser Anteil bei elf Prozent.
Darüber hinaus berichten 13 Prozent der Europäer, dass sie Aufgaben auf einem anderen Gerät mit größerem Bildschirm abschließen müssen. Unter deutschen Befragten betrifft dies zehn Prozent.
Datenschutz beeinflusst die mobile Nutzung
Neben technischen Einschränkungen beschäftigen sich Verbraucher mit dem Schutz persönlicher Informationen. Besonders bei sensiblen Anwendungen kann die Sichtbarkeit des Displays in öffentlichen Umgebungen zum Problem werden.
Europaweit haben 27 Prozent der Befragten bereits auf Online- oder Mobile-Banking in der Öffentlichkeit verzichtet, weil andere Personen ihren Bildschirm möglicherweise hätten einsehen können.
In Deutschland liegt dieser Anteil bei 25 Prozent. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Datenschutzbedenken nicht nur die Gerätewahl, sondern auch das tatsächliche Nutzungsverhalten beeinflussen.
Leistung und größere Displays stehen auf der Wunschliste
Bei den Anforderungen an ein zukünftiges Smartphone liegt die Geschwindigkeit beziehungsweise Leistungsfähigkeit europaweit mit 22 Prozent an erster Stelle der abgefragten zusätzlichen Funktionen.
Weitere 20 Prozent möchten Aufgaben möglichst vollständig auf ihrem Smartphone erledigen können, ohne auf ein Gerät mit größerem Bildschirm wechseln zu müssen. Für 15 Prozent ist ein dünneres und leichter transportierbares Design besonders wichtig.
Auch einzelne Verbesserungen können einen Gerätewechsel auslösen. Für 23 Prozent der europäischen Befragten wäre eine Funktion interessant, die regelmäßig anfallende Aufgaben erleichtert.
Weitere 18 Prozent würden ein anderes Smartphone-Format in Betracht ziehen, wenn dieses bei der Nutzung in Gegenwart anderer Menschen mehr Privatsphäre bietet.
Jüngere Deutsche zeigen Interesse an faltbaren Smartphones
Besonders bei jüngeren Erwachsenen wächst die Offenheit gegenüber alternativen Geräteformaten. In Deutschland können sich 24 Prozent der 25- bis 34-Jährigen ein Smartphone vorstellen, dessen Display sich auf eine größere Fläche entfalten lässt.
Damit erreicht Deutschland innerhalb der fünf untersuchten Länder den höchsten Wert. Europaweit liegt der entsprechende Anteil in dieser Altersgruppe bei 21 Prozent.
Ebenfalls 24 Prozent der deutschen 25- bis 34-Jährigen würden ihre bisherige Gerätewahl überdenken, wenn ein dünneres oder leichteres Smartphone besser zu ihrem Alltag passt. Der europäische Vergleichswert beträgt 23 Prozent.
Die von Samsung veröffentlichten Ergebnisse zeigen damit unterschiedliche Anforderungen an zukünftige Smartphones. Neben Leistung, Akkulaufzeit und Datenschutz gewinnen individuelle Nutzungsszenarien und flexible Geräteformate an Bedeutung. Die Angaben beschreiben geäußerte Präferenzen und lassen keine unmittelbaren Rückschlüsse auf tatsächliche Kaufentscheidungen zu.


