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Umfrage: Fast 40 Prozent nutzen KI regelmäßig auf dem Smartphone

ChatGPT auf einem Smartphone
Foto: Pexels

Key takeaways

Laut einer neuen Bitkom-Umfrage nutzen 38 Prozent KI regelmäßig auf dem Smartphone. Der Gesamtmarkt wächst 2026 auf 40,6 Milliarden Euro – KI wird zum zentralen Qualitätsmerkmal.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant zum festen Bestandteil des Smartphone-Alltags. Bereits 38 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland greifen laut einer neuen Bitkom-Umfrage regelmäßig auf KI-Funktionen ihres Geräts zurück. Bei den unter 30-Jährigen liegt der Anteil mit 54 Prozent deutlich höher. Jeder Dritte wäre zudem bereit, für erweiterte KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.

KI wird zum Qualitätsmerkmal moderner Smartphones

Besonders verbreitet sind Sprachassistenten: 64 Prozent der Smartphone-Nutzenden haben entsprechende Dienste bereits eingesetzt. 56 Prozent verwenden Chatbots direkt auf ihrem Gerät. Auch in der Fotobearbeitung ist KI etabliert: 42 Prozent nutzen automatische Retusche-Funktionen, 37 Prozent lassen sich beim Schreiben von Nachrichten unterstützen und 22 Prozent greifen auf KI-Zusammenfassungen längerer Texte zurück.

Gleichzeitig wissen 53 Prozent nicht genau, an welchen Stellen KI im Smartphone integriert ist. Für die Zukunft wünschen sich viele vor allem KI-gestützte Spamfilter gegen Betrugsanrufe (49 Prozent) sowie weitergehende Unterstützung beim Verfassen von Nachrichten (36 Prozent). KI setzt sich vor allem dort durch, wo sie konkrete Entlastung im Alltag bietet.

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Smartphone-Ökosystem bleibt stabil

Das gesamte Smartphone-Ökosystem – inklusive Geräte, Apps, Netzinfrastruktur und Dienste – wächst 2026 auf 40,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Den größten Umsatzanteil machen Daten- und Sprachdienste mit 23,8 Milliarden Euro aus (+1,6 Prozent). Der App-Markt wächst um 3,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. In die Netzinfrastruktur fließen 2,3 Milliarden Euro (+2,1 Prozent). Der Umsatz mit Smartphones selbst sinkt leicht um 1,2 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro.

Nahezu vollständige Smartphone-Durchdringung bei Jüngeren

86 Prozent der Menschen ab 16 Jahren in Deutschland nutzen aktuell ein Smartphone. Unter den unter 30-Jährigen liegt die Quote bei 100 Prozent. Klassische Handys spielen in dieser Altersgruppe kaum noch eine Rolle.

Insgesamt besitzen nur noch 10 Prozent der Bevölkerung ein herkömmliches Mobiltelefon, vor allem ältere Menschen. Gleichzeitig können sich 87 Prozent der Smartphone-Nutzenden ein Leben ohne das Gerät nicht mehr vorstellen. 60 Prozent werden unruhig, wenn sie längere Zeit keinen Zugriff haben, 57 Prozent geben an, Momente zu verpassen, weil sie auf ihr Smartphone schauen.

Preise steigen, Nutzungsdauer verlängert sich

Der Durchschnittspreis für ein Smartphone steigt 2026 auf 646 Euro, nach 627 Euro im Vorjahr. Zugleich bleiben Geräte länger im Einsatz: 45 Prozent nutzen ihr Smartphone länger als zwei Jahre. Das durchschnittliche Alter eines privat gekauften Geräts liegt bei 25 Monaten.

Robustheit und Netzqualität entscheidend

Beim Kauf eines neuen Smartphones stehen Robustheit, Akkulaufzeit, Speicherplatz und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Auch Reparierbarkeit, Kameraqualität und KI-Funktionen sind wichtige Kriterien.

Bei der Wahl des Mobilfunkanbieters dominiert die Netzqualität. Die große Mehrheit legt Wert auf guten Empfang am Wohnort, hohe Netzabdeckung und schnelle Datenverbindungen. Gleichzeitig wünschen sich viele flächendeckenden Empfang auch in ländlichen Regionen.

Das Smartphone bleibt damit die zentrale digitale Schaltstelle im Alltag – und mit zunehmender KI-Integration gewinnt es weiter an Bedeutung.

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