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Smartphone-Nutzung steigt auf 180 Minuten pro Tag – Jüngere deutlich intensiver online

Mann mit Smartphone in der Hand
Foto: Kindel Media / Pexels

Key takeaways

Deutsche nutzen ihr Smartphone täglich 180 Minuten – laut Bitkom-Studie ein neuer Rekordwert. Besonders Jüngere verbringen viel Zeit am Gerät, während Telefonie nur eine Nebenrolle spielt.

Lesezeit ca. 1 Minute
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Die Smartphone-Nutzung in Deutschland erreicht ein neues Rekordniveau. Laut einer repräsentativen Bitkom-Befragung verwenden Nutzerinnen und Nutzer ab 16 Jahren ihr Smartphone inzwischen durchschnittlich 180 Minuten pro Tag – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2024, als der Wert noch bei rund 150 Minuten lag. Vor allem Navigation, Wetter-Apps, Messenger, Videostreaming, Banking und Social Media gehören zu den am häufigsten genutzten Funktionen.

Besonders stark ist der Gebrauch bei jüngeren Altersgruppen ausgeprägt: 16- bis 29-Jährige verbringen im Schnitt 216 Minuten täglich am Smartphone. In der Altersgruppe 30 bis 49 sind es 192 Minuten, bei den 50- bis 64-Jährigen 177 Minuten. Erst ab 65 Jahren fällt die Nutzung deutlich auf 113 Minuten. Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß sieht darin ein verändertes Alltagsverhalten: Digitale Kommunikation und viele organisatorische Tätigkeiten würden zunehmend mobil erledigt – häufiger, kürzer und über den Tag verteilt.

Telefonie bleibt im Hintergrund – aber mit neuem Nutzungsverhalten

Während die Gesamtbildschirmzeit steigt, entfällt auf das klassische Telefonieren nur ein kleiner Teil. Durchschnittlich 26 Minuten pro Tag wird telefoniert. Bis 64 Jahre bleibt die Gesprächsdauer mit rund 30 Minuten stabil, danach sinkt sie auf 18 Minuten bei über 65-Jährigen – auch, weil das Festnetz in älteren Haushalten weiterhin eine größere Rolle spielt.

Gleichzeitig verändert sich die Art des Telefonierens:

  • Nur noch 56 Prozent halten das Smartphone klassisch ans Ohr.
  • 48 Prozent nutzen Kopfhörer oder Headsets („hands free“).
  • 42 Prozent bevorzugen die Freisprechfunktion.
  • 37 Prozent telefonieren mit dem Gerät senkrecht vor dem Mund.

Diese Entwicklung zeigt, wie stark sich Kommunikationsroutinen mit der Verfügbarkeit neuer Technologien gewandelt haben.

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