Spotify hat seine Zahlen für das zweite Quartal 2025 vorgelegt und bleibt zwar auf Wachstumskurs, doch das Tempo lässt spürbar nach. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 4,193 Milliarden Euro. Damit setzte sich die Verlangsamung des Wachstums fort – im Vorquartal hatte das Plus noch bei 15 Prozent gelegen.
Premium-Umsatz bleibt Stütze
Den Großteil der Einnahmen erzielte Spotify erneut mit seinem Premium-Angebot, das 3,740 Milliarden Euro einspielte – zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Der werbefinanzierte Bereich konnte hingegen nicht mithalten: Hier sank der Umsatz um ein Prozent auf 453 Millionen Euro.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Operatives Ergebnis steigt – Marge sinkt
Trotz des moderateren Wachstums verbesserte sich das operative Ergebnis deutlich. Mit 406 Millionen Euro lag es 53 Prozent über dem Vorjahreswert, allerdings unter dem Ergebnis des ersten Quartals 2025 (509 Millionen Euro). Die operative Marge verringerte sich von 12,1 auf 9,7 Prozent.
Die Bruttomarge belief sich auf 31,5 Prozent, leicht unter dem Wert des Vorquartals (31,6 Prozent), aber über dem des Vorjahres (29,2 Prozent).
Nettogewinn rutscht ins Minus
Auf Nettoebene rutschte Spotify überraschend ins Minus: Das Unternehmen verzeichnete einen Verlust von 86 Millionen Euro. Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte Spotify noch einen Gewinn von 274 Millionen Euro ausgewiesen. Der verwässerte Gewinn je Aktie sank entsprechend von 1,33 Euro auf minus 0,42 Euro.
Cashflow entwickelt sich positiv
Ein Lichtblick bleibt der Cashflow: Der operative Mittelzufluss stieg auf 709 Millionen Euro, der Free-Cash-Flow auf 700 Millionen Euro – ein Zuwachs von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Für das laufende dritte Quartal bleibt Spotify jedoch vorsichtig. Die Prognose fiel verhalten aus, was Anleger und Analysten gleichermaßen skeptisch stimmt.


