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Telekom startet weltweit erstes Multi-Orbit-IoT-Roaming

Logo der Deutschen Telekom
Foto: Deutsche Telekom

Key takeaways

Internet of Things ohne Grenzen: Die Telekom startet das weltweit erste Multi-Orbit-IoT-Roaming und verbindet Mobilfunk mit GEO- und LEO-Satelliten für globale, ausfallsichere IoT-Konnektivität.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Deutsche Telekom hat einen technologischen Meilenstein erreicht und als erster Mobilfunkanbieter weltweit Multi-Orbit-Roaming für das Internet der Dinge (IoT) eingeführt. Damit können IoT-Geräte ihre Daten erstmals nahtlos sowohl über terrestrische Mobilfunknetze als auch über geostationäre (GEO) und erdnahe (LEO) Satelliten übertragen. Die Lösung wurde bereits mit einem kommerziellen IoT-Gerät getestet und stellt einen wichtigen Schritt hin zu global verfügbarer, ausfallsicherer IoT-Konnektivität dar.

Satelliten und Mobilfunk – kombiniert für maximale Reichweite

Das neue Multi-Orbit-Konzept basiert laut Telekom auf der Kombination des globalen IoT-Netzes der Telekom (NB-IoT und LTE-M) mit mehreren Satellitenpartnern. Skylo deckt den GEO-Orbit ab, während Sateliot und OQ Technology LEO-Konnektivität bereitstellen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 ergänzt Iridiums „NTN Direct“ das Netz um zusätzliche LEO-Kapazitäten. GEO-Satelliten sorgen für kontinuierliche Abdeckung, während LEO-Satelliten niedrige Latenzen, höhere Datenraten und bessere Verfügbarkeit in Gebirgen und hohen Breitengraden ermöglichen. Zusammen entsteht ein hybrides System, das selbst entlegenste Regionen zuverlässig erreicht.

Die Telekom sieht sich damit als globaler Vorreiter in der satellitengestützten IoT-Kommunikation. „Damit etabliert sich die Telekom als der führende globale Netzbetreiber, der IoT-Konnektivität über mehrere Satellitenumlaufbahnen anbietet“, sagt Jens Olejak, Head of Satellite IoT der Deutschen Telekom.

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Praktische Anwendungen – von maritimer Sicherheit bis zu kritischer Infrastruktur

Im Rahmen des Multi-Orbit Early Adopter Program werden aktuell IoT-Lösungen entwickelt und getestet, die terrestrische und satellitengestützte Verbindungen kombinieren. 15 Unternehmen und fünf Forschungseinrichtungen arbeiten dabei mit Partnern wie Sateliot, OQ Technology, Skylo, Nordic Semiconductor und KYOCERA AVX zusammen.

Technische Validierung mit Standard-Hardware

Ein wichtiger Aspekt ist die Nutzung regulärer 3GPP-konformer Hardware. Das nRF9151-Modul von Nordic Semiconductor ist das erste Cellular-IoT-Modul, das NB-IoT/LTE-M sowie NB-NTN über GEO und LEO unterstützt. In Tests stellte es mit einer Telekom-SIM erfolgreich Verbindungen zu LEO-Satelliten her. Antennenlösungen für die notwendigen Frequenzbänder n249, n255 und n256 sind bereits verfügbar und erleichtern Herstellern die Entwicklung neuer Geräte.

Mit dem Multi-Orbit-Roaming schafft die Telekom eine IoT-Infrastruktur, die global, flexibel und hochgradig ausfallsicher ist. Sie legt damit die Grundlage für neue Anwendungen in Industrie, Energieversorgung, Logistik und Sicherheit – überall dort, wo bislang Konnektivitätslücken bestanden.

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