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Treibstoffpreise: Wachsende Herausforderungen für Logistik und Handel

Mann beim Tanken eines PKW
Foto: Engin Akyurt / Pexels

Key takeaways

2024 war das drittteuerste Tankjahr der Geschichte. Für Handel und Logistik bedeuten steigende Kosten durch höhere Ölpreise und CO2-Abgaben neue Herausforderungen. Die Unsicherheit über die künftige Entwicklung der Ölpreise und Wechselkurse erschwert die Planbarkeit für die Logistikbranche.

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Das Jahr 2024 war nach Angaben des ADAC das drittteuerste Tankjahr in der Geschichte. Durchschnittlich kostete ein Liter Super E10 1,739 Euro, während Diesel im Jahresschnitt bei 1,649 Euro lag. Damit waren die Preise zwar leicht rückläufig im Vergleich zu 2023, jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Insbesondere die steigenden Kraftstoffkosten belasten die Logistikbranche und treiben somit auch die Preise für Händler und Endverbraucher in die Höhe. Zuletzt hatte der Deutschland-Marktführer DHL eine satte Preiserhöhung für 2025 für Geschäftskunden bekanntgegeben.

Ein besonders kostspieliger Faktor war der hohe Ölpreis, der im Frühjahr 2024 über 90 US-Dollar pro Barrel erreichte. Kombiniert mit einem schwächeren Euro-Dollar-Wechselkurs und der erhöhten CO2-Abgabe zum Jahresbeginn 2025, die Diesel und Benzin um zusätzliche 3 Cent pro Liter verteuert, steigen die finanziellen Herausforderungen für Logistikanbieter weiter.

Der ADAC hebt hervor, dass die Spritpreise in der zweiten Jahreshälfte 2024 zwar spürbar fielen, der Gesamttrend jedoch auf eine zunehmende Preisvolatilität hindeutet. Händler stehen vor der Herausforderung, diese Kostensteigerungen effizient zu managen, ohne Kunden durch Preiserhöhungen zu verlieren. Günstigere Monate wie der September 2024, in dem Diesel auf durchschnittlich 1,544 Euro fiel, zeigen jedoch, dass gezielte Preisstrategien möglich sind.

Die Unsicherheit über die künftige Entwicklung der Ölpreise und Wechselkurse erschwert die Planbarkeit für die Logistikbranche. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung, dass 2025 ein insgesamt stabileres Jahr wird. Mit Blick auf den Jahresstart, in dem die Preise trotz höherer CO2-Abgabe unter den Vorjahreswerten liegen, könnte sich eine moderate Entspannung abzeichnen.

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