Die Vereinigten Staaten und China haben nach ihrem jüngsten Treffen in Stockholm vereinbart, bestehende Zollaussetzungen um weitere 90 Tage zu verlängern. Damit setzen beide Seiten ein Signal für eine Fortführung der Handelsgespräche, die seit dem Frühjahr 2025 laufen. Grundlage ist das im Mai in Genf beschlossene Rahmenwerk, das beiderseitige Maßnahmen zur Entschärfung von Handelskonflikten vorsieht.
Details zu den Zollmaßnahmen
In den USA wird laut dem Weißen Haus die Zusatzabgabe auf chinesische Waren, ursprünglich 34 %, weiterhin um 24 Prozentpunkte reduziert. Somit bleibt ein Aufschlag von 10 %, der bis mindestens 10. November 2025 bestehen bleibt. China wendet dieselbe Reduzierung auf US-Waren an und setzt zusätzlich nicht-tarifäre Gegenmaßnahmen aus, wie bereits im Genfer Abkommen vorgesehen.
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Hintergrund und Beteiligte
Das Treffen in Stockholm, an dem auf chinesischer Seite Vizepremier He Lifeng und auf US-Seite Finanzminister Scott Bessent sowie Handelsbeauftragter Jamieson Greer teilnahmen, ist Teil einer diplomatischen Gesprächsreihe. Beide Regierungen betonen, dass die Maßnahmen eine Übergangsphase darstellen, in der strukturelle Fragen des Handelsverhältnisses geklärt werden sollen.


