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ECC-Studie: Verbraucher sparen an Weihnachten – Stimmung erneut getrübt

Paar im Weihnachtslook beim Online-Shopping per Smartphone
Foto: Julia Larson / Pexels

Key takeaways

Die Konsumlaune zum Weihnachtsfest 2025 ist erneut gedrückt. Viele Deutsche planen geringere Ausgaben, besonders bei Weihnachtsmärkten und Geschenken. Während Spontankäufe zurückgehen, gewinnen asiatische Plattformen wie Temu und das neue Amazon Haul an Bedeutung.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Konsumstimmung der Deutschen ist zum Weihnachtsgeschäft 2025 deutlich gedämpft. Nachdem sich die Lage im Vorjahr kurzzeitig aufgehellt hatte, überwiegen nun wieder Sorgen über die persönliche finanzielle Situation. Laut dem aktuellen ECC Trend Check Handel geben 54 Prozent der Befragten an, Angst vor dem Verlust ihres Lebensstandards zu haben – ein Anstieg um vier Prozentpunkte gegenüber August. Noch mehr Menschen (78 Prozent) erwarten zudem eine weitere Verschärfung der Preisentwicklung. Die bevorstehenden Aktionstage wie Black Friday und Cyber Monday sowie das Weihnachtsfest selbst geraten dadurch zunehmend unter finanziellem Druck.

Gezielte Schnäppchenjagd statt Spontankäufe

Trotz wachsender Zurückhaltung steigt das Interesse an Schnäppchentagen leicht: 48 Prozent planen Einkäufe am Black Friday (2024: 46 %), 36 Prozent am Cyber Monday (2024: 34 %). Dennoch rechnet der Handel mit einem Umsatzrückgang von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Spontankäufe sinkt weiter – nur noch 23 Prozent lassen sich spontan zu einem Kauf verleiten. Stattdessen informieren sich mehr Konsumenten bereits im Vorfeld gezielt über mögliche Angebote. Seit 2021 ist dieser Trend zur Vorab-Recherche kontinuierlich gewachsen.

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Weniger Geld für Weihnachtsstimmung

Auch in der Adventszeit wird gespart: Für Weihnachtsmärkte, Adventskalender und Weihnachtsbäume planen die Deutschen geringere Ausgaben als 2024. Jeweils rund 37 bis 38 Prozent der Befragten wollen bei diesen Posten kürzertreten. Über die Hälfte vergleicht heute stärker die Preise als in früheren Jahren, bei 40 Prozent fällt das Geschenkbudget kleiner aus. Um Kosten zu senken, greifen Konsumenten verstärkt auf asiatische Marktplätze wie Temu oder Shein zurück. 13 Prozent nutzen diese Plattformen gezielt für den Geschenkkauf.

Plattformen aus Asien und Amazon Haul im Wettbewerb

Temu führt mit einem Marktanteil von 32 Prozent die Liste der asiatischen Anbieter an – mit steigender Bestellhäufigkeit (von 21 auf 25 Prozent). Shein folgt mit 16 Prozent vor AliExpress (9 %) und Wish (7 %). Amazon Haul, erst seit Juni 2025 in Deutschland aktiv, erreicht bereits 13 Prozent Kaufrate – bei einer deutlich höheren Bestellfrequenz (59 %). Dennoch sind viele Konsumenten skeptisch: 58 Prozent finden, dass Amazon ausreichend asiatische Produkte bietet und kein separates Angebot wie Haul notwendig sei.

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