Der deutsche Logistikimmobilienmarkt ist mit einem kräftigen Wachstum in das Jahr 2026 gestartet. Eine steigende Nachfrage nach Flächen und mehr Großabschlüsse sorgen für eine deutliche Belebung des Marktes trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten.
Flächenumsatz legt deutlich zu
Im ersten Quartal wurden bundesweit laut Berechnungen von BNP Paribas rund 1,5 Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikfläche umgesetzt. Das entspricht einem Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und liegt leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Damit knüpft der Markt an die Erholungstendenzen des Jahres 2025 an.
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Großabschlüsse treiben die Entwicklung
Besonders auffällig ist die Zunahme großflächiger Verträge. Abschlüsse über 20.000 Quadratmeter verzeichneten ein deutliches Wachstum und trugen wesentlich zum positiven Gesamtergebnis bei. Logistikdienstleister dominieren dabei als wichtigste Nachfragergruppe, häufig im Zusammenhang mit steigenden Anforderungen aus dem E-Commerce.
Regionale Unterschiede in den Top-Märkten
Die wichtigsten Logistikstandorte entwickelten sich unterschiedlich dynamisch. Hamburg bleibt der umsatzstärkste Markt, während Berlin und Frankfurt besonders hohe Wachstumsraten erzielen. Auch Köln und das Ruhrgebiet verzeichnen deutliche Zuwächse. Dagegen fällt die Entwicklung in einzelnen Märkten wie Leipzig schwächer aus.
Mieten steigen weiter moderat
Die Mietpreise zeigen weiterhin eine leicht steigende Tendenz. In mehreren Top-Märkten wurden neue Höchstwerte erreicht oder bestätigt. Besonders hohe Spitzenmieten werden weiterhin in München erzielt, während andere Standorte ebenfalls moderate Anstiege verzeichnen.


