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Handelsverband: Weihnachtsgeschäft kommt nur langsam in Schwung

Innenstadt mit Christmas Shopping Weihnachten
Foto: Pexels

Key takeaways

In der Woche vor dem ersten Advent blieb das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel hinter den Erwartungen zurück. Laut HDE-Umfrage klagen viele Händler über schwache Umsätze und rückläufige Kundenfrequenzen. Hoffnung besteht für die kommenden Adventswochen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Angesichts der anhaltenden Kaufzurückhaltung ist der Start in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts im stationären Einzelhandel bislang verhalten verlaufen. Laut einer aktuellen Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 300 Unternehmen sind viele Händler unzufrieden mit der Umsatzentwicklung in der Woche vor dem ersten Advent. Rund 60 Prozent berichten von einem enttäuschenden Geschäftsverlauf, während lediglich ein Viertel von zufriedenstellenden Umsätzen spricht.

Besucher bleiben vielerorts aus

Ein Hauptgrund für die verhaltene Umsatzlage liegt in den schwachen Kundenfrequenzen. 70 Prozent der befragten Händler verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr weniger Besucher. Dies zeigt sich vor allem an typischen Einkaufstagen wie dem Freitag oder Samstag. Letzterer brachte mancherorts zwar leicht bessere Umsätze und somit einen Hoffnungsschimmer für die kommenden Adventswochen, doch bleibt das Niveau insgesamt unter den Erwartungen.

Lediglich in einigen Branchen zeigt sich ein leicht positiver Trend: Händler aus den Bereichen Spielwaren, Uhren und Schmuck sowie Unterhaltungselektronik äußerten sich laut HDE teils zufrieden. Zu den gefragtesten Produkten zählten Winterbekleidung, warme Schuhe, Sportbekleidung und Gutscheine.

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Hoffnung auf Adventsimpulse bleibt

Trotz des schwachen Starts blickt der Einzelhandel mit Hoffnung auf den Dezember. Jeder fünfte Betrieb rechnet laut HDE-Umfrage mit einer Belebung des Geschäfts. Für viele Händler ist das Weihnachtsgeschäft entscheidend für den Jahreserfolg, weshalb eine dynamische Entwicklung im weiteren Verlauf für die Branche von großer Bedeutung ist.

Für die beiden Weihnachtsmonate November und Dezember prognostiziert der Handelsverband einen Umsatz von insgesamt 126,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem leichten Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – allerdings vor dem Hintergrund gestiegener Preise und veränderter Konsumgewohnheiten der Verbraucher.

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