ANZEIGE

ANZEIGE

Westwing wächst zweistellig und investiert weiter in internationale Expansion

Eingerichtete Wohnung mit Westwing Möbeln und Logo
Foto: Westwing

Key takeaways

Westwing hat Umsatz und Handelsvolumen im ersten Quartal 2026 deutlich gesteigert. Wachstumstreiber waren internationale Expansion, starke Januar-Aktionen und die steigende Bedeutung der Eigenmarke trotz schwacher Konsumstimmung.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Home- und Livinganbieter Westwing ist mit zweistelligem Wachstum in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Der Münchner Home-&-Living-Anbieter steigerte im ersten Quartal sowohl den Umsatz als auch das Handelsvolumen deutlich und setzte gleichzeitig seine internationale Expansion fort.

Das Gross Merchandise Volume (GMV) legte im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 135 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf knapp 120 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren insbesondere eine erfolgreiche Januar-Verkaufsaktion sowie die Ausweitung des Geschäfts in neue Märkte.

Mehr Bestellungen und wachsende Kundenbasis

Die Zahl der Bestellungen erhöhte sich um zwölf Prozent auf rund 566.000. Gleichzeitig wuchs die aktive Kundenbasis auf etwa 1,25 Millionen Nutzer. Der durchschnittliche Warenkorb blieb mit 238 Euro nahezu stabil.

Besonders wichtig bleibt für Westwing die Eigenmarke „Westwing Collection“. Ihr Anteil am gesamten Handelsvolumen stieg leicht auf 63 Prozent. Die stärkere Nachfrage nach Eigenprodukten trug zur Verbesserung der Profitabilität bei.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Expansion belastet Marge nur leicht

Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Quartal leicht auf 9,6 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge ging dagegen geringfügig von 8,5 auf 8 Prozent zurück, da Westwing verstärkt in Expansion und Marketing investierte.

Vor allem höhere Ausgaben für neue Märkte und Performance-Marketing belasteten die Kostenbasis. Gleichzeitig profitierte das Unternehmen von effizienteren Lagerprozessen und verbesserten Einkaufsbedingungen.

Regional entwickelte sich insbesondere das internationale Geschäft dynamisch. Während die DACH-Region nur moderat wuchs, legte der Umsatz in den internationalen Märkten um 22 Prozent zu. Seit Februar gehört auch Großbritannien offiziell zum internationalen Segment.

Starke Bilanz trotz Aktienrückkäufen

Trotz eines negativen Free Cashflows von minus 2 Millionen Euro verfügt Westwing weiterhin über eine solide Finanzbasis. Die Netto-Liquidität lag zum Quartalsende bei rund 84 Millionen Euro und damit deutlich über dem Vorjahresniveau.

Im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms investierte das Unternehmen im ersten Quartal rund 3 Millionen Euro in den Rückkauf eigener Aktien.

Westwing bestätigt Prognose für 2026

Für das Gesamtjahr hält Westwing an seiner bisherigen Prognose fest. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz zwischen 470 und 495 Millionen Euro sowie ein Wachstum zwischen fünf und zehn Prozent.

Die bereinigte EBITDA-Marge soll weiterhin zwischen 7,7 und 9,7 Prozent liegen. Trotz anhaltender Unsicherheiten im Konsumumfeld sieht sich Westwing dank seiner starken Bilanz und der internationalen Expansion gut positioniert.

Das Unternehmen verweist jedoch weiterhin auf ein schwieriges Marktumfeld im Home-&-Living-Sektor, das durch geopolitische Spannungen, hohe Energiepreise und eine zurückhaltende Konsumstimmung belastet bleibt.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored