Das israelische Website-Baukasten-Unternehmen Wix.com hat bekannt gegeben, dass der Verwaltungsrat des Unternehmens eine Aufstockung seines Aktienrückkaufprogramms um 200 Millionen US-Dollar (rund 185 Millionen Euro) genehmigt hat. Damit steigt das gesamte Volumen auf bis zu 500 Millionen US-Dollar (etwa 462 Millionen Euro), wobei 100 Millionen US-Dollar bereits genutzt wurden. Seit Anfang 2025 hat das Unternehmen rund 300 Millionen US-Dollar (etwa 277 Millionen Euro) in den Rückkauf eigener Aktien investiert.
Flexible Rückkaufmethoden im Rahmen gesetzlicher Vorgaben
Die Rückkäufe sollen unter Einhaltung der US-amerikanischen Wertpapiergesetze erfolgen, insbesondere unter Beachtung von Regel 10b-18 des Securities Exchange Act von 1934. Möglich sind dabei sowohl Käufe am offenen Markt als auch private Transaktionen. Zudem kann Wix Programme gemäß Regel 10b5-1 aufsetzen, um Rückkäufe automatisiert durchzuführen.
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Starttermin an israelisches Recht gekoppelt
Der Beginn der zusätzlichen Rückkäufe ist an die Erfüllung rechtlicher Vorgaben in Israel gebunden. So muss unter anderem eine 30-tägige Frist für Einwände von Gläubigern abgewartet werden, wie es die israelischen Bestimmungen für börsennotierte Unternehmen vorsehen. Erst nach Ablauf dieser Frist und unter Erfüllung weiterer Bedingungen kann das neue Budget genutzt werden.
Keine Verpflichtung zur vollständigen Ausschöpfung
Das Unternehmen betont, dass es keine Verpflichtung zur vollständigen Ausnutzung des Rückkaufvolumens gibt. Die tatsächliche Anzahl und der Wert der zurückgekauften Wertpapiere hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem der Aktienkurs, die generelle Marktlage, die wirtschaftliche Situation, die Kapitalverfügbarkeit sowie mögliche Gläubigereinwände.



