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Amazon Business bringt neue KI-Tools für Unternehmen an den Start

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Foto: Amazon

Key takeaways

Amazon Business führt neue KI-Lösungen ein, die Unternehmen beim Einkauf unterstützen und Effizienzpotenziale heben sollen. Dazu gehören ein interaktiver Einkaufsassistent, Analysefunktionen für Prime-Kunden und zwei Branchenlösungen, die gemeinsam mit AWS und Deloitte entwickelt wurden.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Amazon Business hat auf seiner Konferenz „Reshape“ eine neue Generation KI-gestützter Einkaufs- und Analysefunktionen vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der „Amazon Business Assistant“, ein kostenloses Tool für Unternehmenskunden, das interaktive Einkaufshilfen bietet, Effizienzpotenziale aufzeigt und administrative Aufgaben automatisiert. Damit will Amazon Business Organisationen jeder Größe helfen, Zeit und Geld zu sparen.

KI als Einkaufsberater

Der Amazon Business Assistant nutzt Amazon Bedrock, die generative KI-Plattform von AWS, um Einkaufsprozesse intelligenter zu gestalten. Kunden erhalten kontextbezogene Empfehlungen, basierend auf früherem Einkaufsverhalten und aktuellen Kontoeinstellungen. Die Assistenzfunktion kann nicht nur helfen, günstigere oder passendere Produkte zu finden, sondern unterstützt auch bei der Konfiguration von Unternehmenskonten. Der Zugriff erfolgt über ein Chat-Symbol am unteren rechten Bildschirmrand.

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Neue Analysefunktionen für Business Prime

In den kommenden Wochen erhalten zahlende Mitglieder von Business Prime Zugriff auf „Savings Insights“. Diese KI-gestützte Funktion analysiert vergangene Einkäufe und schlägt in einem übersichtlichen Dashboard Optimierungen vor – etwa durch Mengenrabatte, alternative Anbieter oder den Wechsel zu größeren Verpackungseinheiten. So sollen Einsparpotenziale automatisch erkannt und leichter nutzbar gemacht werden.

Anomalien im Einkauf erkennen

Eine weitere Neuerung für Nutzer des Business Prime Enterprise-Plans ist das „Spend Anomaly Monitoring“. Das Dashboard analysiert Einkaufsdaten, erkennt untypische Ausgabenmuster und meldet sie Administratoren – etwa unerwartete Einzelkäufe, ungewöhnlich hohe Tagesausgaben oder Umgehungen von Freigabeprozessen durch Splitting. Das soll helfen, unnötige Ausgaben frühzeitig zu erkennen, ohne starre Kontrollmechanismen einzuführen.

Strategische Partnerschaft mit Deloitte

Gemeinsam mit AWS und Deloitte hat Amazon Business zwei weitere KI-Lösungen angekündigt, die vor allem in industriellen Kontexten zum Einsatz kommen sollen. Sie richten sich an Unternehmen aus der Fertigung und der Energieversorgung. Ziel ist es, durch prädiktive Analysen von Lieferkettenunterbrechungen und Materialbedarfen nicht nur schneller zu reagieren, sondern proaktiv zu agieren.

Ab 2026 wird ein Tool für die Fertigungsindustrie verfügbar sein, das etwa Lieferengpässe vorhersagt und Handlungsempfehlungen gibt – etwa zur Umverteilung von Beständen oder schnelleren Nachbestellung kritischer Teile. Parallel wird eine Lösung für Energieversorger eingeführt, die mithilfe KI-gestützter Diagnostik und Geodatenanalyse Instandhaltungs- und Austauschzyklen für Netzkomponenten besser planbar macht. Beide Tools werden über die Amazon-Business-Oberfläche zugänglich sein.

Relevanz für kleine und große Unternehmen

Seit der Einführung im Jahr 2015 hat sich Amazon Business zu einer zentralen Beschaffungsplattform für Unternehmen aller Größen entwickelt. Mit über 35 Milliarden US-Dollar (rund 33 Milliarden Euro) Jahresumsatz und mehr als acht Millionen aktiven Kunden, darunter 97 der Fortune-100-Konzerne, ist Amazon Business in elf Ländern vertreten. Mit den neuen KI-Funktionen will Amazon Business seine Rolle als digitale Beschaffungsplattform weiter stärken und seinen Kunden zusätzliche Wettbewerbsvorteile bieten.

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