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Berichte: Amazon plant größten Stellenabbau seiner Firmengeschichte

Brennender Amazon-Karton
Foto: Pexels / Luis Quintero

Key takeaways

Amazon plant laut Medienberichten den größten Abbau der Unternehmensgeschichte. Betroffen sind zentrale Bereiche wie AWS, Prime Video und die Personalabteilung. Der Schritt folgt auf 14.000 Kürzungen im Oktober und ist Teil einer umfassenden Reorganisation.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Amazon steht offenbar kurz vor einem weiteren massiven Stellenabbau im Konzern. Medienberichten zufolge bereitet das Unternehmen die Streichung von rund 30.000 Arbeitsplätzen im Corporate-Bereich vor. Der Abbau soll laut Informationen von Reuters bereits in der kommenden Woche beginnen und betrifft vor allem zentrale Geschäftsbereiche des Konzerns – darunter Amazon Web Services, den Einzelhandel, Prime Video sowie die Personalabteilung.

Kündigungen in zwei Phasen geplant

Bereits im Oktober 2025 hatte Amazon rund 14.000 Stellen im White-Collar-Bereich gestrichen – etwa die Hälfte der nun insgesamt erwarteten 30.000 Kürzungen. Die zweite Entlassungswelle soll demnach in Kürze folgen und könnte laut Reuters bereits am Dienstag beginnen. Sollte der Plan umgesetzt werden, wäre dies der größte Personalabbau in der 30-jährigen Geschichte von Amazon. Selbst im Zuge früherer Sparmaßnahmen im Jahr 2022 wurden „nur“ rund 27.000 Jobs gestrichen.

Insgesamt beschäftigt Amazon weltweit etwa 1,58 Millionen Menschen, davon der Großteil in der Logistik. Die anstehenden Kündigungen treffen rund zehn Prozent der Bürojobs im Konzern.

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Hintergründe: Bürokratieabbau statt KI

Offiziell hat sich Amazon bislang nicht zu den neuen Berichten geäußert. Nach Angaben früherer Aussagen des Unternehmens spielt der rasante Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz zwar eine Rolle, doch CEO Andy Jassy hatte bereits im Rahmen eines Earnings Calls betont, dass es primär um organisatorische Verschlankung gehe. Über Jahre habe sich eine zu komplexe Konzernstruktur mit zu vielen Rollen und Hierarchieebenen gebildet – diese solle nun zurückgebaut werden.

Mitarbeitende, die im Oktober entlassen wurden, erhielten eine Übergangsfrist von 90 Tagen, um sich intern neu zu bewerben oder sich extern neu zu orientieren. Diese Frist läuft nun aus – fast zeitgleich mit dem Beginn der neuen Entlassungsrunde.

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