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Rekordabbau bei Amazon: Technikteams besonders stark betroffen

Brennender Amazon-Karton
Foto: Pexels / Luis Quintero

Key takeaways

Amazon hat über 1.800 Ingenieurstellen gestrichen, was rund 40 % der jüngsten US-weiten Entlassungen betrifft. Besonders betroffen sind technische Bereiche wie Werbung, Gaming und KI. Trotz Fokus auf Innovation verfolgt das Unternehmen einen Sparkurs und erwartet weitere Kürzungen im Januar.

Lesezeit ca. 1 Minute

Amazon hat bei seinen jüngsten Stellenstreichungen vor allem Ingenieure getroffen. Wie CNBC berichtet, geht aus offiziellen Meldungen an die US-Bundesstaaten Washington, New York, Kalifornien und New Jersey hervor, dass knapp 40 Prozent der dort gemeldeten 4.700 gestrichenen Jobs auf technische Positionen zurückfallen. Insgesamt hatte Amazon im Oktober über 14.000 Stellen abgebaut – die größte Entlassungswelle in der Unternehmensgeschichte.

Technikteams besonders betroffen

Die Kürzungen betrafen zahlreiche Geschäftsbereiche wie Cloud Computing, Geräteentwicklung, Werbung, Einzelhandel und Lebensmittelsparte. Besonders stark betroffen waren jedoch Softwareentwickler mittlerer Karrierestufen (SDE II). Auch Abteilungen wie Gaming, Werbetechnologie und die neue KI-Suchtechnologie mussten Personal abgeben.

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Umbau zur „Startup“-Struktur

Der Schritt steht im Widerspruch zu Amazons strategischem Ziel, Innovationen schneller voranzutreiben. Konzernchef Andy Jassy verfolgt seit Längerem den Plan, den Konzern agiler aufzustellen. Er bezeichnet Amazon als „größtes Start-up der Welt“ und fordert mehr Effizienz, weniger Hierarchie und schnellere Entscheidungsprozesse. Der übermäßige Personalaufbau der letzten Jahre habe laut Jassy zu organisatorischer Trägheit geführt.

Künstliche Intelligenz verändert die Struktur

Amazon betont, dass der Stellenabbau nicht primär durch die zunehmende Nutzung von Künstlicher Intelligenz motiviert sei. Vielmehr gehe es um eine schlankere Organisation mit stärkerem Fokus auf Geschwindigkeit und Kundenorientierung. Trotzdem räumt das Unternehmen ein, dass die fortschreitende Integration von KI langfristig auch Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur haben werde. Jassy hatte bereits im Sommer erklärt, dass die Zahl der Angestellten im Zuge wachsender Effizienz durch KI eher zurückgehen werde.

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