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E-Bike-Recommerce: Decathlon übernimmt Mehrheit an Rebike

Fahrrad Halle von REBIKE in Muenchen
Foto: REBIKE / Decathlon

Key takeaways

Decathlon Pulse wird Mehrheitsgesellschafter bei Rebike Mobility. Das Münchener E-Bike-Unternehmen soll dadurch europaweit wachsen. Neben einer vertieften strategischen Partnerschaft setzen beide Firmen auf den Ausbau eines Shop-in-Shop-Konzepts.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Decathlon Pulse hat seine Beteiligung am Münchener E-Bike-Startup Rebike Mobility ausgeweitet und wird Mehrheitsgesellschafter. Die Partnerschaft soll Rebike helfen, seine Position im europäischen Markt für generalüberholte Fahrräder weiter auszubauen und neue Kundensegmente zu erschließen. Die entsprechenden Genehmigungen der Behörden liegen bereits vor.

Rebike wurde 2018 von Thomas Bernik und Sven Erger gegründet und gilt als einer der führenden Anbieter für professionell aufbereitete E-Bikes in der DACH-Region. Das Unternehmen setzt auf eine verlängerte Lebensdauer von Markenfahrrädern und fördert so die Kreislaufwirtschaft im Mobilitätssektor. Die bestehende Unternehmensstruktur und das Management bleiben laut Decathlon erhalten, um die Kontinuität des Geschäfts zu gewährleisten.

Gemeinsames Ziel: Nachhaltige Mobilität fördern

Die strategische Partnerschaft zwischen Decathlon Pulse und Rebike Mobility basiert auf gemeinsamen Werten: dem Engagement für Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und dem professionellen Ausbau des Sekundärmarktes für E-Bikes in Europa. Rebike bringt dabei seine Expertise in der technischen Aufbereitung, Digitalisierung von Prozessen und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette ein.

„Wir schaffen gemeinsam ein kundenorientiertes Multichannel-Angebot, das neue Zielgruppen erreicht und wirtschaftlich tragfähig ist“, sagt Rebike-Mitgründer Thomas Bernik. Auch Franck Vigo, CEO von Decathlon Pulse, betont den strategischen Charakter der Beteiligung: „Wir unterstützen Rebike als starkes Gründerteam mit Wirkung über den deutschen Markt hinaus.“

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Erfolgreicher Testlauf im Einzelhandel

Bereits seit März 2025 läuft in Deutschland eine gemeinsame Pilotphase: Im Rahmen eines Shop-in-Shop-Modells können Kunden in Decathlon-Filialen wie Köln-Marsdorf, Weiterstadt und Leipzig Nova aufbereitete E-Bikes erwerben oder im „Buy Back“-Verfahren eigene Räder zurückgeben. Die auf diese Weise zurückgeführten Modelle werden professionell wiederaufbereitet.

Der Test war erfolgreich – sowohl im Hinblick auf Umsatz als auch auf die Erschließung neuer Kundengruppen. 2026 soll das Konzept in sechs weiteren Filialen ausgerollt werden. „Rebike ist ein Paradebeispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft“, sagt Anders Berger von Circularity Capital. Auch Arnaud Sauret, CEO von Decathlon Deutschland, hebt hervor: „Wir verbessern das Einkaufserlebnis und machen nachhaltige Mobilität greifbar.“

Decathlon Pulse als Innovationsmotor der Gruppe

Decathlon Pulse wurde 2024 als eigenständige Tochtergesellschaft der Decathlon-Gruppe gegründet, um gezielt in wachstumsstarke und innovative Unternehmen zu investieren. Ziel ist es, neue Geschäftsfelder zu entwickeln, nachhaltige Geschäftsmodelle zu fördern und die Transformation des Sportmarkts aktiv mitzugestalten. Dabei agiert Decathlon Pulse unabhängig und nutzt drei strategische Hebel: strategische Beteiligungen, Investitionen in Start-ups und Übernahmen zukunftsorientierter Marken.

Mit über 400 Millionen Euro investiertem Kapital zählt Decathlon Pulse heute zu den aktivsten Corporate-Investoren im Sportumfeld. Neben Rebike hat das Unternehmen auch Mehrheitsbeteiligungen an AllTricks, Bergfreunde und zuletzt an der Bikeleasing-Gruppe übernommen. Letztere soll über die Decathlon-Infrastruktur Zugang zu internationalen Märkten erhalten und ihre Rolle im boomenden Dienstradleasing-Markt weiter ausbauen.

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