DHL Freight und das Netzwerk Unitrans verstärken ihre Präsenz in Deutschland mit der Übernahme des Inlandsgeschäfts der Spedition Leupold GmbH. Die entsprechende Vereinbarung wurde diese Woche von den Geschäftsführern der DHL Leupold International GmbH unterzeichnet. Die offizielle Übergabe des Standorts Oberkotzau ist laut DHL für den 1. Januar 2026 vorgesehen.
Erweiterung des Leistungsportfolios im Inland
Mit der Übernahme gewinnt das Joint Venture DHL Leupold International GmbH neue nationale Kapazitäten in den Bereichen Sammelgut-, Teil- und Komplettladungen. Die bisherigen Leupold-Anteile an dem Joint Venture – insgesamt 49 Prozent – gehen nun an die Unitrans Deutschland Gesellschaft für Terminverkehre mbH und weitere Unitrans-Partner über. Die DHL Freight GmbH bleibt mit 51 Prozent Mehrheitseignerin.
Das bestehende Personal wird weitgehend übernommen: Rund 70 Mitarbeitenden aus Verwaltung und Umschlag erhielten ein Angebot zur Weiterbeschäftigung. Für die Kunden des bisherigen Leupold-Geschäfts soll sich durch die Integration nichts ändern – der Betrieb läuft ohne Unterbrechung weiter.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Fokus auf Netzwerksynergien und Kundenservice
Anabela Pires, CEO von DHL Freight Germany & Austria, hebt hervor, dass die Integration vor allem im Sinne der Kunden erfolgt: „Zuverlässigkeit und Kontinuität im Service stehen im Vordergrund.“ Mit dem erweiterten Netzwerk unter dem Dach von Unitrans verspricht sich das Unternehmen eine effizientere Abwicklung, stärkere regionale Präsenz und neue Wachstumsimpulse.
Unitrans ist eines der führenden Stückgutnetzwerke in Deutschland und seit über 30 Jahren am Markt etabliert. Die Kooperation ist ISO-zertifiziert und setzt auf hohe Standards in Qualität und Umweltmanagement. Mit dem Zukauf sichert sich das Netzwerk weitere Transportkapazitäten im wachsenden und wettbewerbsintensiven Logistikmarkt.


