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Einzelhandelsumsatz in der EU legt gegenüber Vorjahr um 2,0 % zu

EU in Strassburg
Foto: Simon / Pixabay

Key takeaways

Eurostat meldet im Februar 2025 einen leichten Anstieg des Einzelhandelsumsatzes: Im Euroraum lag das Plus bei 0,3 %, in der EU bei 0,2 %. Besonders stark entwickelten sich Zypern, Estland und Luxemburg, während Polen und die Niederlande Rückgänge verzeichneten.

Lesezeit ca. 1 Minute

Im Februar 2025 ist das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels im Euroraum gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Auch in der EU verzeichnete Eurostat ein moderates Plus von 0,2 Prozent. Damit setzt sich der im Januar begonnene leichte Aufwärtstrend fort. Im Jahresvergleich ergibt sich ein deutlicheres Bild: Im Vergleich zu Februar 2024 wuchs der Einzelhandelsumsatz im Euroraum um 2,3 Prozent, in der EU um 2,0 Prozent.

Stabiler Zuwachs in allen Segmenten

Im Monatsvergleich entwickelten sich die Segmente im Euroraum einheitlich positiv: Sowohl Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren als auch Nicht-Nahrungsmittelprodukte legten um jeweils 0,3 Prozent zu. Kraftstoffe verzeichneten ein Plus von 0,2 Prozent. In der EU lag der Zuwachs in diesen Kategorien bei 0,2 Prozent, mit Ausnahme des Kraftstoffsegments, das mit 1,4 Prozent deutlich stärker zulegte.

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Auffällige Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten

Ein genauer Blick auf die nationalen Entwicklungen zeigt ein gemischtes Bild: Die höchsten monatlichen Zuwächse meldeten Zypern (+4,7 %), Estland (+2,2 %) und Litauen (+1,7 %). Dagegen verzeichneten Bulgarien (-1,7 %), die Niederlande (-1,4 %) und Polen (-1,2 %) deutliche Rückgänge. Auch im Jahresvergleich dominierten Zypern (+8,5 %), Luxemburg (+10,3 %) und Estland (+5,2 %) das Wachstum. Auf der Verliererseite standen erneut Polen (-1,5 %), die Slowakei (-1,4 %) und die Niederlande (-1,2 %).

Nicht-Nahrungsmittel treiben das Wachstum

Besonders dynamisch zeigte sich im Jahresvergleich das Segment der Nicht-Nahrungsmittelprodukte (ohne Kraftstoffe), das sowohl im Euroraum als auch in der EU um 2,5 Prozent zulegte. Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren wuchsen in geringerem Umfang – um 1,9 Prozent im Euroraum und um 1,4 Prozent in der EU. Kraftstoffe legten ebenfalls zu, blieben jedoch unter der Marke von 1,5 Prozent.

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