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Google unterzeichnet EU-Kodex für generative KI – Kritik an Auflagen

Google App Suchfeld auf einem Smartphone
Foto: AS Photography / Pexels

Key takeaways

Google wird den EU-Kodex für generative KI-Modelle unterzeichnen. Das Unternehmen begrüßt den Fokus auf Sicherheit und Innovation, warnt jedoch vor möglichen Nachteilen für den Wettbewerb. Kritisiert werden unter anderem Unsicherheiten im Urheberrecht und Eingriffe in Geschäftsgeheimnisse. Die Zusammenarbeit mit dem neuen EU-AI-Office ist geplant.

Lesezeit ca. 1 Minute

Europa will die Entwicklung generativer KI-Modelle sicher und innovationsfreundlich gestalten. Ein zentrales Instrument dabei ist der neue EU AI Code of Practice für General Purpose AI (GPAI). Wie Google nun bekannt gab, wird das Unternehmen den Kodex unterzeichnen – gemeinsam mit weiteren US-amerikanischen Anbietern großsprachlicher Modelle.

Google will sichere und breit verfügbare KI in Europa

Der Kodex soll gewährleisten, dass KI-Werkzeuge sicher, vertrauenswürdig und qualitativ hochwertig sind. Google unterstützt das Ziel, europäischen Bürgern und Unternehmen frühzeitig Zugang zu leistungsfähigen KI-Tools zu verschaffen. Laut eigenen Angaben sieht Google große wirtschaftliche Chancen für Europa: Eine rechtzeitig eingesetzte KI könne das EU-Bruttoinlandsprodukt bis 2034 jährlich um rund 8 % oder 1,4 Billionen Euro steigern.

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Kritik an Auflagen und rechtlicher Unsicherheit

Trotz der grundsätzlichen Zustimmung äußert Google Bedenken bezüglich einzelner Inhalte des KI-Kodex und des EU AI Acts. Die Kritik richtet sich vor allem gegen mögliche Abweichungen vom EU-Urheberrecht, langwierige Genehmigungsprozesse und die Gefahr, Geschäftsgeheimnisse offenlegen zu müssen. Dies könne europäische KI-Entwicklung ausbremsen und die Wettbewerbsfähigkeit gefährden.

Zusammenarbeit mit der neuen KI-Behörde

Google betont die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem neuen AI Office der EU. Das Unternehmen will sich für eine ausgewogene Umsetzung des Kodex einsetzen, der der Dynamik des Marktes gerecht wird. Ziel sei eine innovationsfreundliche Regulierung, die Investitionen in Europa fördert und der Gesellschaft langfristig nutzt.

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