ANZEIGE

ANZEIGE

Gartner: Wie KI die Zukunft der Arbeitswelt in der Supply Chain neu definiert

Symbolik fuer Supply Chains und Logistik
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Eine Umfrage von Gartner unter 509 globalen Supply-Chain-Führungskräften zeigt: 55 Prozent erwarten, dass Agentic AI den Bedarf an traditionellen Berufseinsteigerrollen senkt. Mehr als die Hälfte rechnet insgesamt mit geringerer Personalnachfrage. Gleichzeitig sehen 86 Prozent die Notwendigkeit neuer Prozesse, um zukunftsfähige Kompetenzen aufzubauen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Eine neue Gartner-Umfrage unter 509 globalen Supply-Chain-Führungskräften zeigt deutliche Verschiebungen in der Arbeitswelt: 55 Prozent erwarten, dass Agentic AI den Bedarf an klassischen Berufseinsteigerrollen reduziert. Mehr als die Hälfte geht zudem davon aus, dass die Technologie insgesamt zu einer verringerten Personalnachfrage führen wird. Trotz dieser Einschätzungen herrscht weitgehende Einigkeit darüber, dass KI die Art und Weise verändert, wie Talent aufgebaut und entwickelt wird. 86 Prozent der Befragten rechnen damit, dass neue Prozesse notwendig werden, um zukunftsfähige Kompetenzen zu definieren und aufzubauen.

KI verändert Rollenprofile, nicht nur Personalstrukturen

Laut Marco Sandrone, VP Analyst bei Gartner, nutzen die leistungsstärksten Unternehmen KI nicht als Werkzeug für kurzfristige Personaleinsparungen, sondern als Hebel, um Arbeitsmodelle neu zu gestalten. Diese Organisationen stellen die Frage in den Mittelpunkt, wie Mensch und Maschine gemeinsam Wert generieren können. Entsprechend gilt der technologische Wandel als wichtigster Treiber für strategische Anpassungen innerhalb der kommenden zwei Jahre.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

High Performer erkennen den Wandel früher

Neben der Befragung analysierte Gartner Gespräche mit 15 Führungskräften aus Unternehmen, die regelmäßig in den „Gartner Supply Chain Top 25“ vertreten sind. Diese High Performer setzen Agentic AI bereits deutlich umfassender ein – in Beschaffung, Produktion, Logistik, Lagersteuerung und Planung. Dadurch erkennen sie früher, dass traditionelle Einstiegsrollen an Bedeutung verlieren, da zunehmend wiederholbare Aufgaben automatisiert werden. Dennoch bleibt Nachwuchs entscheidend: Gefragt sind künftig adaptivere, analytisch stärkere und kreativer ausgerichtete Talente, die neue Arbeitsformen mitgestalten können.

Talentausrichtung verschiebt sich grundlegend

Die führenden Unternehmen richten ihre Prioritäten in den kommenden Jahren neu aus. Im Mittelpunkt steht die Qualifizierung der Belegschaft für eine KI-geprägte Arbeitsumgebung. Gleichzeitig werden KI-gestützte Tools eingesetzt, um Personalplanung, Recruiting und Talentbindung zu verbessern. Automatisierte Technologien sollen Effizienzpotenziale heben und die Abhängigkeit von manuellen, wiederholbaren Tätigkeiten reduzieren. Einstiegsrollen, wie sie heute existieren, verlieren dadurch an Relevanz – doch die Bedeutung neuer Talente, die komplexere Aufgaben übernehmen, wächst.

Neue Qualifikationsprofile für eine KI-geprägte Arbeitswelt

Sandrone betont, dass Unternehmen, die Agentic AI strategisch nutzen, langfristige Vorteile erzielen – nicht durch Personalabbau, sondern durch moderne Talententwicklung. Wer Arbeitsmodelle, Rollenbeschreibungen und Kompetenzprofile frühzeitig anpasst, kann bestehende Mitarbeitende erfolgreich weiterqualifizieren und zugleich Nachwuchskräfte anziehen, die die neue Ära der Supply-Chain-Arbeit aktiv mitgestalten.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored