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Garnter-Prognose: Agentic AI treibt Wachstum im Supply-Chain-Management

Symbolik fuer Supply Chains und Logistik
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Gartner prognostiziert einen starken Anstieg bei Supply-Chain-Software mit KI-Agenten: Unternehmen setzen zunehmend auf automatisierte Prozesse, während agentische KI neue Möglichkeiten für Effizienz und Steuerung komplexer Lieferketten eröffnet.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Markt für Supply-Chain-Management-Software steht vor einem massiven Wachstumsschub durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Laut einer aktuellen Prognose von Gartner sollen die Ausgaben für entsprechende Lösungen bis 2030 auf 53 Milliarden US-Dollar steigen – nach weniger als 2 Milliarden im Jahr 2025.

Agentic AI als Wachstumstreiber

Im Zentrum dieser Entwicklung steht sogenannte „Agentic AI“. Dabei handelt es sich um intelligente Software-Agenten, die eigenständig Aufgaben innerhalb von Lieferkettenprozessen ausführen können.

Während einfache KI-Agenten bereits heute Routineaufgaben automatisieren, geht die Entwicklung zunehmend in Richtung komplexer Systeme, die mehrstufige Prozesse orchestrieren – teilweise autonom, teilweise in Zusammenarbeit mit menschlichen Mitarbeitenden.

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Neue Phase der Softwareentwicklung

Der Markt tritt damit in eine neue Phase ein. Erste KI-Assistenzfunktionen haben bereits Einzug in viele Lösungen gehalten. Nun investieren Anbieter verstärkt in fortgeschrittene KI-Agenten, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Für Unternehmen verändert sich damit auch die Auswahl von Softwarelösungen. KI-Funktionen gelten zunehmend als Standard, während der Einsatz von autonomen Agenten zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal wird.

Schnelle Verbreitung in Unternehmen erwartet

Bis 2030 sollen rund 60 Prozent der Unternehmen, die Supply-Chain-Software nutzen, auch agentische KI-Funktionen einsetzen. 2025 lag dieser Anteil noch bei lediglich fünf Prozent.

Allerdings wird erwartet, dass die tatsächliche Einführung in Unternehmen langsamer verläuft als die technologische Entwicklung. Gründe sind unter anderem Herausforderungen bei Datenmanagement, Prozessen und der Integration in bestehende Systeme.

Herausforderungen bei der Umsetzung

Für eine erfolgreiche Einführung müssen Unternehmen ihre gesamte Organisation anpassen. Neben technologischen Investitionen spielen auch Faktoren wie Datenqualität, Prozessstruktur und die Qualifikation der Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle.

Zudem müssen klare Regeln für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine definiert werden, insbesondere in frühen Phasen der Implementierung.

Strategische Bedeutung für Unternehmen

Die Entwicklung hin zu KI-gesteuerten Lieferketten gilt als zentraler Schritt zur Effizienzsteigerung und Automatisierung. Unternehmen, die frühzeitig in entsprechende Technologien investieren, könnten langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen.

Gleichzeitig gewinnt die Zusammenarbeit mit spezialisierten Technologieanbietern an Bedeutung, um komplexe Systeme mit mehreren KI-Agenten erfolgreich zu orchestrieren.

Die Prognose zeigt deutlich: Agentic AI wird zu einem Schlüsselfaktor für die Zukunft der Lieferketten – und könnte den Markt für Supply-Chain-Software grundlegend verändern.

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