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Von SEO zu GEO: Wie auch Adobe.com sich neu erfindet

GEO Generative Engine Optimization
Foto: RETAIL-NEWS / Made with AI

Key takeaways

Adobe.com transformiert seine digitale Strategie von SEO zu GEO, um in der Ära der generativen KI sichtbar zu bleiben. Die Maßnahme basiert auf earned, social und owned Media sowie KI-orientierter Inhaltsstrukturierung.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Adobe.com war jahrzehntelang auf klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) ausgerichtet. Doch mit der rasanten Verbreitung von KI-basierten Sprachmodellen wie ChatGPT und Google Gemini verändert sich die Art und Weise, wie Konsumenten Marken entdecken. Generative AI wird zur neuen Suchschnittstelle, „Zero-Click“-Suchen nehmen zu, und der Begriff „Generative Engine Optimization“ (GEO) prägt eine neue Disziplin.

Ein Strategiewechsel für Adobe.com

Adobe betreibt mit Adobe.com eine der 100 meistbesuchten Websites weltweit – mit 18 Milliarden Seitenaufrufen jährlich. Die Bedeutung dieser Plattform für Kundenakquise und Markenbildung ist enorm. Doch mit wachsender Sichtbarkeit von KI-generierten Antworten, fragte Adobes Marketingchefin Lara Balazs ihr Team: Wie kann sichergestellt werden, dass Adobe auch in KI-Ausgaben präsent und korrekt dargestellt wird?

Die Antwort: GEO braucht eine ganzheitliche Marketingstrategie. Adobe verzeichnete eine Verdreifachung des LLM-Traffics innerhalb eines Jahres. „Zero Click“-Verhalten nimmt zu, weil Nutzer Informationen bereits direkt aus KI-Antworten erhalten.

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Die Entstehung des Adobe LLM Optimizer

Aus der Erkenntnis, dass herkömmliche SEO-Metriken nicht ausreichen, entwickelte Adobe intern ein neues Tool: den LLM Optimizer. Ziel war es, Markenpräsenz messbar und beeinflussbar zu machen. Eine interdisziplinäre Taskforce befragte nicht nur eigene Experten, sondern auch Sprachmodelle selbst – mit der Frage, auf welche Quellen sie zugreifen und wie sie Inhalte zusammenfassen.

Daraus leiteten sich drei Anforderungen ab: Sichtbarkeit messen, Inhalte optimieren und neue Erfolgskennzahlen definieren. Adobes Lösung: ein Tool, das Sichtbarkeitsmetriken, Zitathäufigkeit und Sentiment analysiert und konkrete Empfehlungen zur Content-Optimierung gibt.

Erste Ergebnisse: Sichtbarkeit steigt um 200 Prozent

Beim Testlauf mit den Landingpages zu Adobe Firefly und Adobe Acrobat erzielte Adobe beeindruckende Ergebnisse: Die Zitierungen von Firefly in KI-Antworten stiegen um das Fünffache, die LLM-Sichtbarkeit um 200 Prozent, der Traffic durch KI-generierte Verweise auf Acrobat stieg um 41 Prozent.

Der Optimierungsansatz fokussierte sich auf drei Bereiche:

  • Earned Media: Platzierungen in reichweitenstarken Tech- und Fachmedien.
  • Social Media: Strategische Präsenz in Diskussionen auf sozialen Plattformen.
  • Owned Media: Technische und inhaltliche Anpassungen, um KI-Zugänglichkeit zu verbessern.

Ausblick: GEO als Pflichtdisziplin für Marken

Für Adobe ist klar: GEO ist kein Nebenschauplatz, sondern ein zentraler Baustein moderner Markenführung. Wer in der Ära der KI-Suchanfragen sichtbar bleiben will, muss Content, technische Infrastruktur und mediale Präsenz gezielt auf LLMs ausrichten.

Die Tools und Strategien, die Adobe für sich selbst entwickelt, sollen künftig auch Kunden zur Verfügung stehen. GEO bedeutet: Vertrauen, Relevanz und Sichtbarkeit werden neu definiert – und wer frühzeitig investiert, sichert sich Vorteile im Wettbewerb der KI-Zitierfähigkeit.

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