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Gläubiger stimmen zu: SportScheck schließt vier Filialen und verkleinert Zentrale deutlich

Sport Scheck Filiale in Aachen
Foto: Sport Scheck

Der insolvente Münchener Sportartikelhändler SportScheck steht mit starken Einschnitten vor einem Neubeginn. Nach der Zustimmung der Gläubiger zum vorgelegten Insolvenzplan ist der Weg für die bevorstehende Übernahme durch die italienische Cisalfa Group frei. Die entscheidende Abstimmung fand am Montag in der Gläubigerversammlung am Amtsgericht München statt, wo der Plan mit großer Mehrheit angenommen wurde.

Der Insolvenzverwalter Axel Bierbach äußerte sich positiv (PDF) über den Ausgang der Versammlung und betonte die Bedeutung dieser Entscheidung für die Zukunft des Unternehmens. Laut Bierbach werden „rund 1.050 der 1.340 Arbeitsplätze in den verbliebenen 26 SportScheck Filialen und in der Hauptverwaltung in München erhalten bleiben“.

In der Zentrale werden laut Pressemitteilung 80 von 240 Mitarbeitern gekündigt, Auszubildende seien ausgenommen. Zu den E-Commerce Aktivitäten gibt es keine Informationen, aber es ist davon auszugehen, dass ein substantieller Teil der Entlassungen auf die Digital-Aktivitäten von SportScheck fallen. Laut Insolvenzverwaltung werden die unprofitablen Filialen München, Augsburg, Bremen und das Outlet in Unterhaching geschlossen. Auch die Künden werden bereits über die bevorstehenden Schließungen informiert.

SportScheck München wird geschlossen

Die Cisalfa Group plant die Übernahme des Geschäftsbetriebs zum 1. Juni 2024. Das Bundeskartellamt hat bereits grünes Licht für diese Transaktion gegeben, was weitere rechtliche Hindernisse aus dem Weg räumt. Diese Entwicklung ist das Ergebnis eines mehrstufigen Investorenprozesses, bei dem sich Cisalfa gegen zahlreiche Interessenten durchsetzen konnte.

Die bevorstehenden Schritte umfassen die finale Klärung aller Gläubigerforderungen und die Vorbereitung auf die Quotenauszahlungen, die voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2025 beginnen werden. Das schön länger kriselnde SportScheck musste im November 2023 infolge des Signa-Kollaps Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden. Im März 2024 hatte dann die italienische Sportartikelkette Cisalfa Sport bekanntgegeben, den deutschen Filialisten übernehmen zu wollen. 

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