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HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung trübt sich weiter ein

Mehrere 50 Euro-Geldscheine hinter einer Lupe
Foto: Pixabay

Key takeaways

Das HDE-Konsumbarometer fällt im November unter das September-Niveau. Der Optimismus aus dem Oktober weicht neuerlicher Zurückhaltung. Sinkende Einkommenserwartungen und eine angespannte Arbeitsmarktlage dämpfen die Konsumfreude. Für den Einzelhandel zeichnet sich ein schwieriges Weihnachtsgeschäft ab.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die Erholung der Konsumstimmung im Oktober war nur von kurzer Dauer. Im November verzeichnet das HDE-Konsumbarometer erneut einen Rückgang und fällt sogar unter das Niveau vom September. Damit setzt sich der seit Sommer beobachtete negative Trend fort, der sich zunehmend auch auf das für den Einzelhandel so wichtige Weihnachtsgeschäft auswirken könnte.

Nur geringe Veränderungen bei Konsum- und Sparneigung

Die Bereitschaft der Verbraucher, größere Anschaffungen zu tätigen oder zu sparen, nimmt leicht ab. Beide Teilindikatoren des Barometers zeigen eine rückläufige Tendenz. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Konsumneigung insgesamt schwächer ausgeprägt. Eine zentrale Ursache liegt in den sinkenden Erwartungen an das eigene Einkommen. Viele Haushalte gehen von einem geringeren verfügbaren Einkommen aus und passen ihr Konsumverhalten entsprechend an.

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Verunsicherung durch Arbeitsmarkt und fehlende Entlastung

Die weiterhin angespannte Lage am Arbeitsmarkt trägt zur Unsicherheit bei. Gleichzeitig fehlt es an politischen Maßnahmen, die die private Kaufkraft kurzfristig stärken könnten. Die Bundesregierung plant derzeit keine nennenswerten finanziellen Entlastungen für die Bürger. Vor diesem Hintergrund wird der im Oktober gemessene Optimismus von den Verbrauchern im November korrigiert.

Wirtschaftliche Erholung bleibt aus

Die Hoffnung, dass sich die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte erholen würde, hat sich bisher nicht erfüllt. Stattdessen überwiegt bei den Verbrauchern Skepsis hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung. Das schwächt auch den privaten Konsum, der für einen Aufschwung eine wichtige Rolle spielt.

Schwierige Ausgangslage für das Weihnachtsgeschäft

Gerade zum Beginn der umsatzstärksten Phase des Jahres kommt die Entwicklung zur Unzeit. Der November markiert den Start des Weihnachtsgeschäfts, doch mit Blick auf die trübe Stimmung ist fraglich, ob der Handel an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen kann. Erst im kommenden Jahr könnte eine mögliche finanzpolitische Wende für neue Impulse sorgen und dem privaten Konsum neuen Auftrieb geben.

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