ANZEIGE

ANZEIGE

Schwedisch shoppen: IKEA integriert Aussprachehilfe für Produktnamen in App

Frau mit IKEA Shop and Go App
Foto: IKEA

Key takeaways

IKEA ergänzt seine App um eine neue Funktion zur Aussprache von Produktnamen. Nutzer können per Klick hören, wie Begriffe korrekt ausgesprochen werden – und so die schwedische Namenswelt des Unternehmens besser verstehen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der schwedische Möbelriese IKEA erweitert seine App um eine neue Funktion, die ein fast alltägliches Problem vieler Kundinnen und Kunden adressiert: die korrekte Aussprache von Produktnamen. Mit einem einfachen Klick können Nutzer künftig hören, wie Namen wie „POÄNG“, „KALLAX“ oder „KLIPPAN“ richtig ausgesprochen werden.

Neue Funktion für mehr Orientierung

Die neue Audiofunktion ist weltweit in der IKEA-App verfügbar – in allen Sprachen außer Schwedisch. Nutzer können direkt auf der Produktseite die korrekte Aussprache anhören und so Unsicherheiten im Umgang mit den oft ungewohnten Namen vermeiden.

Damit reagiert IKEA auf ein verbreitetes Phänomen: Viele Kundinnen und Kunden tun sich schwer mit der Aussprache der schwedisch geprägten Produktnamen, die seit Jahrzehnten ein Markenzeichen des Unternehmens sind.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Historischer Hintergrund des Namenssystems

Die ungewöhnlichen Produktnamen gehen auf Unternehmensgründer Ingvar Kamprad zurück. Aufgrund seiner Legasthenie entwickelte er ein System, das auf Namen statt auf Zahlen basiert, um Produkte leichter identifizieren zu können.

Über die Jahre entstand daraus ein strukturiertes Namenssystem, bei dem Produktkategorien bestimmten Themen folgen. So tragen etwa Sofas häufig Namen schwedischer Orte, während Badprodukte nach Gewässern benannt werden.

Namen als Teil der Markenidentität

Die Produktnamen erfüllen längst mehr als eine funktionale Aufgabe. Sie erzählen Geschichten, greifen kulturelle Bezüge auf und verleihen den Produkten eine eigene Identität.

Beispiele reichen von Klassikern wie „BILLY“, benannt nach einem IKEA-Mitarbeiter, bis hin zu Kollektionen wie „OMTÄNKSAM“, die Werte wie Fürsorge und Inklusion widerspiegeln.

Idee aus interner Innovation entstanden

Die neue Funktion geht laut IKEA auf ein internes Hackathon-Projekt zurück. Entwickler suchten nach Lösungen für konkrete Alltagsprobleme und identifizierten die Aussprache der Produktnamen als häufige Herausforderung.

Aus dieser Idee entstand die Integration einer Audiofunktion direkt in die App, die inzwischen täglich von mehreren Tausend Nutzern weltweit verwendet wird.

Verbindung von Tradition und Technologie

Mit der Aussprachehilfe verbindet IKEA seine traditionsreiche Namensgebung mit modernen digitalen Funktionen. Die Maßnahme stärkt nicht nur die Nutzerfreundlichkeit, sondern auch die Markenbindung, indem sie ein zentrales Element der IKEA-Identität zugänglicher macht.

Gleichzeitig zeigt die Einführung, wie digitale Services genutzt werden können, um kulturelle Besonderheiten global verständlich zu machen.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored