ANZEIGE

ANZEIGE

Inflation sinkt im Februar 2026 auf 1,9 Prozent – Kernrate bleibt erhöht

Mehrere Euro-Geldscheine mit einer Lupe als Symbol für Inflation
Foto: Gerd Altmann / Pixabay

Key takeaways

Die Inflationsrate in Deutschland sinkt im Februar 2026 voraussichtlich auf 1,9 Prozent und bleibt damit unter der wichtigen Zwei-Prozent-Marke. Getrieben wird die Entlastung vor allem durch weiter fallende Energiepreise, während die Kerninflation mit 2,5 Prozent stabil bleibt. Auch Dienstleistungen verteuern sich weiterhin überdurchschnittlich. Insgesamt zeigt sich ein moderater, aber noch nicht vollständiger Rückgang des Preisdrucks.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Februar 2026 voraussichtlich 1,9 Prozent betragen. Das geht aus den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts hervor. Damit liegt die Teuerung erneut unter der Zwei-Prozent-Marke und setzt den moderaten Abwärtstrend fort, der sich seit Ende des vergangenen Jahres abgezeichnet hat. Gegenüber Januar 2026 stiegen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent.

Kerninflation bleibt stabil

Während der Gesamtindex leicht nachgibt, bleibt die Kerninflation – also der Preisanstieg ohne Energie und Nahrungsmittel – mit 2,5 Prozent weiterhin spürbar höher. Besonders Dienstleistungen verteuern sich nach wie vor überdurchschnittlich und liegen stabil bei 3,2 Prozent. Die Preise für Waren steigen deutlich langsamer, mit nur noch 0,8 Prozent zum Vorjahresmonat.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Energiepreise drücken die Gesamtteuerung

Ein wesentlicher Faktor für die gedämpfte Inflation sind erneut sinkende Energiepreise. Haushaltsenergie und Kraftstoffe verbilligten sich im Februar um 1,9 Prozent und wirken damit inflationsdämpfend. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich weniger stark als zuletzt: Nach einem Anstieg von 2,1 Prozent im Januar liegt der Zuwachs im Februar nur noch bei 1,1 Prozent.

Harmonisierter Index leicht über dem VPI

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der für europäische Vergleiche maßgeblich ist, steigt im Februar um 2,0 Prozent zum Vorjahresmonat und damit etwas stärker als der nationale Index. Zum Vormonat ergibt sich ein Plus von 0,4 Prozent.

Persönliche Inflation per Rechner ermitteln

Da sich Preisentwicklungen je nach individuellem Konsumverhalten stark unterscheiden können, bietet Destatis einen persönlichen Inflationsrechner an. Verbraucherinnen und Verbraucher können dort ihre Ausgaben nach Warengruppen anpassen und eine individuellere Teuerungsrate berechnen.

Ähnliche Artikel

[related_posts_by_tax taxonomies=“post_tag“ title=““]

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored